
Mit ihrem Verhalten habe die Deutsche Bank gegen die Artikel 2 und 5 der FSA-Regularien verstoßen. Die Bank habe es versäumt, ihre Geschäfte mit der notwendigen Sachkenntnis und Sorgfalt auszuführen sowie Regularien für angemessenes Marktverhalten zu überwachen. Neben der Bank wurde auch deren ehemaligem Leiter des European Cash Trading, David Maslen, eine Strafe von 350.000 GBP auferlegt, weil er von den Versäumnissen im Zusammenhang mit dem Scania-Bookbuilding gewusst habe.
Ein Sprecher der Bank wies im Gespräch mit Dow Jones Newswires darauf hin, dass es sich dabei um Einzelfälle gehandelt habe, an denen nur wenige Personen beteiligt gewesen seien. "Die Bank bedauert, dass einzelne Mitarbeiter den hohen Maßstäben, die von ihnen erwartet werden, nicht gerecht geworden sind", sagte der Sprecher. Das Institut habe die Vorfälle selbst den Aufsichtsbehörden gemeldet. Zusätzlich habe die Bank eine eigene Prüfung durchgeführt, in deren Folge disziplinarische Maßnahmen ergriffen und Regularien verbessert worden seien.
-Von Frank Noetzel, Dow Jones Newswires, +49 (0) 69 29725116,
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