Im Atommüll-Lager Asse II gibt es offenbar neue Hinweise darauf, dass hochradioaktiver Abfall eingelagert worden ist, obwohl das Lager nur für schwach- und mittelradioaktiven Abfall vorgesehen ist. Das berichtet das ARD-Magazin "Monitor". Demnach würde aus einem Schreiben der Siemens AG aus dem Jahr 1966 hervorgehen, dass das damalige Bundesministerium für wissenschaftliche Forschung dem Unternehmen zugesichert hatte, "einen Teil" von "ca. 25 Fässern mit hochradioaktivem Abfall (Kernbrennstoff)" in der Asse II einlagern zu dürfen. Der Präsident des Bundesamtes für Strahlenschutz, Wolfram König, erklärte, dass seine Behörde den Vorgang prüfen werde. Das niedersächsische Umweltministerium sowie das Bundesumweltministerium hatten bisher immer wieder ausgeschlossen, dass sich auch hochradioaktiver Abfall in der Asse II befindet.
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