
Analytik Jena zeigt auch nach neun Monaten stabiles Wachstum
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* Umsatzanstieg liegt mit 35,8 % deutlich über dem Vorjahr * Operatives Ergebnis mit einer Steigerung von 26,6 % auf hohem Niveau * Ergebnis pro Aktie durch Beteiligungsergebnis leicht gesunken * Umsatzprognose wird an das obere Ende der Range, auf über 70,0 Mio. EUR, angehoben
Jena, 13. August 2009 - Die Analytik Jena AG (Frankfurt DE0005213508, Prime Standard: AJA) bleibt auch im dritten Quartal trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen stabil und konnte im Kerngeschäftsfeld nach drei Vierteln des Geschäftsjahres im Umsatz und EBIT weiter wachsen. Das gab das Thüringer Unternehmen heute im Rahmen der Vorlage der Neun-Monats-Zahlen bekannt.
Umsatz und Ergebnis
Das Unternehmen erzielte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2008/2009 im Instrumentengeschäft einen Umsatz von 54,072 Mio. EUR und verzeichnete damit einen Zuwachs von 35,8 % inklusive der neu erworbenen Tochterunternehmen CyBio AG und Biometra GmbH. Das operative Ergebnis betrug 4,856 Mio. EUR gegenüber 3,836 Mio. EUR im Vorjahr. Das entspricht einer Steigerung von 26,6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und unterstreicht die positive Wirkung der Konzentration auf das Instrumentengeschäft. Der Konzern erzielte bei einer EBIT-Marge von 9,0 % einen Periodenüberschuss von 2,775 Mio. EUR.
"Im Ergebnis der ersten neun Monate des Geschäftsjahres kann Analytik Jena trotz des prognostizierten schwächeren dritten Quartals nach wie vor kräftiges Wachstum vorweisen", erklärte Klaus Berka, Vorstandsvorsitzender der Analytik Jena AG. "Der im Quartalsvergleich leichte Rückgang im operativen Geschäft (EBIT) entspricht unseren Erwartungen und ist mit zusätzlichen Abschreibungen aus dem Erwerb der neuen Tochterunternehmen zu begründen. Das im dritten Quartal um 0,03 EUR pro Aktie gesunkene Ergebnis hingegen ist nahezu ausschließlich auf das Beteiligungsergebnis unseres im letzten Jahr zu 51,0 % ausgegliederten Tochterunternehmens AJZ Engineering zurückzuführen. Hier wirken sich insbesondere die starke Abhängigkeit vom russischen Markt, die gesamtwirtschaftliche Lage sowie Währungsverluste nachteilig aus. Wir gehen davon aus, dass das Beteiligungsergebnis bis zum Ende des Geschäftsjahres verbessert werden kann", so Berka weiter. Bei Betrachtung des gesamten Geschäftsjahres liegt das Ergebnis pro Aktie nach neun Monaten mit 0,55 EUR pro Aktie dennoch deutlich um 78,3 % über dem Vorjahresergebnis von 0,31 EUR pro Aktie.
Insbesondere in den Kernsegmenten analytical solutions und bio solutions verzeichnete das Unternehmen nach neun Monaten einen deutlichen Umsatzzuwachs. So stiegen die Umsätze im Geschäftsbereich analytical solutions um 22,7 % und bei bio solutions um 20,5 % bzw. mit CyBio und Biometra sogar um 282,0 %.
"Mit der Akquisition beider Unternehmen erweitert Analytik Jena sein Produktportfolio und Vertriebsnetzwerk deutlich. Die Integration der CyBio AG und der Biometra GmbH in den Konzernverbund der Analytik Jena AG ist ein wichtiges operatives Ziel im laufenden wie auch im kommenden Geschäftsjahr", unterstrich Berka in diesem Zusammenhang.
In den ersten Monaten der Einbeziehung in den Konzernabschluss trugen CyBio und Biometra bereits nennenswert zum Konzernumsatz bei. Neben dieser deutlichen Umsatzsteigerung in der Business Unit bio solutions ergeben sich aus der Konsolidierung der beiden Unternehmen nach der vorläufigen Kaufpreisallokation (Purchase-Price-Allocation) auch bilanzielle Belastungen, die durch zusätzliche Abschreibungen in Höhe von 0,3 Mio. EUR im dritten Quartal berücksichtigt wurden.
Im Segment optical solutions setzte sich die seit Beginn des Geschäftsjahres anhaltende Kaufzurückhaltung auch in diesem Quartal fort. Die Umsätze betrugen in den ersten neun Monaten 4,886 Mio. EUR im Vergleich zu 6,441 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum.
Bilanz und Cashflow
Die Bilanzsumme des Konzerns stieg zum 30.06.09 auf 74,660 Mio. EUR gegenüber 57,418 Mio. EUR per 30.09.08. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 37,885 (per 30.09.08: 32,650) Mio. EUR. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 50,7 %. Aufgrund der Akquisition der CyBio AG sowie der Biometra GmbH reduzierten sich die liquiden Mittel des Konzerns und beliefen sich zum Ende der Berichtsperiode auf 7,823 Mio. EUR im Vergleich zu 10,183 Mio. EUR per 30.09.08.
Ausblick
Für das abschließende vierte Quartal sieht Analytik Jena gute Chancen, seine prognostizierten Zielstellungen einhalten zu können und präzisiert bereits heute seine Umsatzprognose an das obere Ende der Range auf über 70,0 Mio. EUR.
"Wir haben die Herausforderung der internationalen Märkte angenommen und arbeiten mit größter Anstrengung daran, die prognostizierten Ergebnisse trotz der beschriebenen Sondereffekte sowohl im operativen Geschäft (EBIT) als auch im Ergebnis pro Aktie zu erreichen", betont Berka. "Insgesamt gehen wir davon aus, das Geschäftsjahr 2008/2009 erneut mit dem Prädikat 'Rekordjahr' abschließen zu können."
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