
Vorstandschef Dieter Ammer werde mit dem Aktionärstreffen wie geplant in den Aufsichtsrat wechseln, verlautete es weiter. Daran ändere auch die überraschende Trennung vom geplanten Nachfolger Andreas von Zitzewitz nichts. Der einstige Hoffnungsträger hatte das Unternehmen nach Differenzen Ende August verlassen und Conergy in eine Führungskrise gestürzt. Dass er sich noch einmal, wie schon im Herbst 2007, vom Kontrollgremium an die Spitze von Conergy delegieren lasse, schließe Ammer aus, berichtet die Zeitung weiter.
Bei der Doppelspitze soll es voraussichtlich bis zum Jahresende bleiben. Denn der Aufsichtsrat von Conergy suche weiter intensiv nach einem Nachfolger für Ammer. Ein Sprecher des Unternehmens wollte die Angaben am Dienstag nicht kommentieren.
Der einst größte Solarkonzern Europas kämpft noch immer ums Überleben. Noch immer leidet der Konzern unter der hohen Schuldenlast. Zuletzt schaffte die Firma die Auflösung eines milliardenschweren Liefervertrags, der Conergy in die Pleite getrieben hätte.
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