
Unverändert bleiben nach dem Bericht dagegen die steuerlichen Grundfreibeträge für Erwachsene und Kinder. Das Kindergeld dürfte damit auch nicht erhöht werden. Der Bericht wird alle zwei Jahre vom Finanzminister vorgelegt, hat das Kabinett passiert und soll nächste Woche veröffentlicht werden. Der letzte Bericht stammt aus dem Jahr 2008. Er ist eine wichtige Richtschnur für die Anpassung des Kindergelds.
Dass die Hartz-IV-Sätze damit deutlich stärker steigen als die Renten, birgt neuen sozialen Sprengstoff. Wie die Sozialverbände berichten, verstehen das viele Rentner nicht. Sie erhalten diesen Sommer eine Erhöhung um 1,0 Prozent, Langzeitarbeitslose erhalten 1,8 Prozent mehr Geld. Der Sozialverband Deutschlands (SoVD) fordert deshalb höhere Renten: "Das Problem ist nicht die Anpassung der Regelsätze, sondern vielmehr die Tatsache, dass die Rentenanpassung seit Jahren niedriger als die Inflationsrate ausfällt", sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer den Zeitungen der WAZ-Gruppe.
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