

Am 19. Januar 2012 hat Commerzbank-Chef Martin Blessing noch verkündet, man werde keine Kapitalerhöhung benötigen, um die von der Europäischen Bankenaufsicht EBA geforderte Kernkapitalquote in Höhe von mindestens 9 Prozent zu erreichen. Vorausgesetzt die volkswirtschaftlichen Rahmenbedingungen würden sich nicht verschlechtern und die Staatsschuldenkrise würde sich nicht verschärfen. Nun hat sich die Konjunktur zuletzt deutlich besser entwickelt als von Experten erwartet und die Märkte haben sich deutlich entspannt in den letzten Wochen. Für Analyst Dirk Becker umso verwunderlicher, dass die Commerzbank jetzt doch ihre Aktienanzahl um zehn Prozent erhöhen will: "Ja in der Tat, Ich bin nicht sonderlich beeindruckt von dieser Transaktion!" Mit welchem Platzierungspreis der Experte bei der Kapitalerhöhung rechnet und wo er den fairen Wert der Commerzbank-Aktie festmacht, erfahren Sie im Interview.
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