

Der Verein hat die Verbindlichkeiten in den letzten Jahren drastisch reduziert und kann sogar wieder investieren. Zwar betragen die Verbindlichkeiten immer noch 27 Millionen Euro, allerdings war der Schuldenberg mit 140 Millionen Euro einmal deutlich höher. Und es fließt beständig frisches Geld in die Kasse. So hat der BVB den Vertrag mit dem Trikot-Sponsor Evonik vorzeitig um drei Jahre bis 2016 verlängert. Der Chemie-, Energie- und Immobilienkonzern investiert dafür einen Basisbetrag von 10 Millionen Euro im Jahr. "Geld schießt keine Tore" sagt Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer vom BVB. Aber umgekehrt macht sich sportlicher Erfolg durchaus bezahlt. Felix Gode, Analyst bei der GBC AG, rechnet vor, dass die Einnahmen der TV-Vermarktung der Champions-League dem BVB, trotz Vorrunden aus, 39 Millionen Euro eingebracht haben. Das sind 120 Prozent mehr als im Vorjahr. Dabei zeigt sich die große Hebel-Wirkung einer Champions-League-Teilnahme: Je weiter ein Verein kommt, desto mehr Geld generiert er. Das heißt auch. "Je öfter der BVB in der Champions-League spielt, umso besser für die Aktionäre", so Felix Gode. Durch den gestrigen Sieg gegen Bayern München ist die Teilnahme in der nächsten Saison so gut wie sicher für die Dortmunder. Dennoch ist sportlicher Erfolg in Bezug auf die ein spekulatives Element, die laut Felix Gode allerdings nicht teuer bewertet ist. Sehen Sie das gesamte Interview mit Felix Gode im Video!
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