
Der CDU-Politiker reagierte damit auf Stimmen auch seiner eigenen Partei, die im Zusammenhang mit dem Schicksal der ehemaligen ukrainischen Regierungschefin Timoschenko eine Verlegung der Fußball-EM angeregt hatten.
"Keinem politischen Gefangenen wäre damit geholfen", meinte dagegen Bosbach.
Aus heutiger Sicht sei es ein Fehler gewesen, die EM an die Ukraine zu vergeben. "aber zum Vergabezeitpunkt nicht". Da habe man wohl auch die Ereignisse im Zuge der so genannten Orangenen Revolution würdigen wollen.
Um weiteren Druck auf die Regierung in Kiew auszuüben, plädierte der CDU-Politiker dafür, sich eng mit anderen an der EM teilnehmenden Nationen abzustimmen. "Der Protest wird keine besondere Wirkung in der Ukraine hinterlassen, wenn Deutschland damit allein bleibt", meinte Bosbach.
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