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MÄRKTE EUROPA/Verluste an den Börsen weiten sich aus

Von MANUEL PRIEGO-THIMMEL

FRANKFURT--Die Kurse an Europas Börsen kommen bis Mittwochmittag nun doch deutlicher unter Druck. Mit den Renditen spanischer Benchmarkanleihen geht es nun am zweiten Tag in Folge nach oben. Mit 6,85 Prozent liegen sie nur knapp unter der als kritisch geltenden Schwelle von 7 Prozent. Der Euro-Stoxx-50 verliert 0,5 Prozent auf 2.426 Punkte, für den DAX geht es 0,5 Prozent auf 6.935 Stellen nach unten. Die Madrider Börse gibt gleich 1,8 Prozent nach.

Der befürchtete Einbruch bei der deutschen Industrieproduktion ist ausgeblieben. Diese ist im Juni um 0,9 Prozent gesunken und damit nur etwas stärker als im Konsens von den Volkswirten erwartet. Nach sehr schwachen Auftragseingängen am Dienstag hatten einige Beobachter aber einen sehr viel stärkeren Rückgang befürchtet.

"Der Druck kommt eher über den Euro, weil die Gemengelage nicht gefällt", sagt ein Händler. Unter anderem hat die Bank of England ihre Wachstumsprognose gesenkt und die französische Zentralbank erwartet ein minimales BIP-Minus im dritten Quartal. Noch haben die Bullen aber das Heft in der Hand. "Die Hinweise auf weitere Maßnahmen der EZB und der Federal Reserve in den letzten Wochen sind noch frisch im Gedächtnis der Anleger", bemerkt Analyst Anthony Lam von Credit Agricole.

Den tendenziell wieder steigenden Renditen in der Peripherie stehen niedrigere Renditen bei Bundesanleihen gegenüber. Diese geben 5 Basispunkte auf 1,43 Prozent nach. Die Aufstockung der zehnjährigen Bundesanleihe ist gut verlaufen. "Die jüngst gestiegene Rendite hat für eine gute Nachfrage bei lang laufenden Bundesanleihen gesorgt", so Annalisa Piazza, Volkswirtin bei Newedge.

Interesse dürfte vor allem von Investoren gekommen sein, die mit erneuten Risiken in der Eurozone rechneten und den sicheren Hafen deutscher Anleihen suchten.

Auch die Erholungsbewegung im Euro ist ins Stocken geraten. Die Einheitswährung notiert wieder unter der Marke von 1,24 Dollar. Marktexperte Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank bleibt skeptisch für die europäische Währung. In Griechenland zeichne sich neues Ungemach ab, betont er mit Verweis auf Berichte, nach denen der IWF keine weiteren Hilfen leisten wolle, bevor die europäischen Staaten Athen weitere Schulden erlassen.

Der erneuten Herabstufung des Ausblicks für Griechenland durch die Ratingagentur Standard & Poor's wird dagegen wenig Beachtung geschenkt. Sie sei eher mechanischer Natur angesichts der Drohung eines erneuten Schuldenschnitts.

Lufthansa wieder unter 10 Euro zu haben

Ein möglicher Streik und schwache Sektorvorgaben belasten im DAX die Aktie der Lufthansa. Die Aktie verliert 3,7 Prozent auf 9,87 Euro. Die Beschäftigten in den Flugzeugkabinen wollen für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen streiken. Allerdings legen sie ihre Arbeit nicht sofort nieder, sondern warten erst noch den Ausgang der Tarifverhandlungen ab. Daneben hat Cathay Pacific sehr schwache Geschäftszahlen vorgelegt. Die Fluggesellschaft aus Hongkong wird von einer schwachen Nachfrage und hohen Treibstoffkosten belastet.

Derweil läuft die Berichtssaison weiter auf vollen Touren. Als "insgesamt im erwarteten Rahmen" werten Händler die Zahlen von Brenntag. Der Ausblick sei dagegen "sehr vorsichtig" gehalten. Brenntag-Papiere verlieren 0,5 Prozent. Mit einem Minus von 2,9 Prozent auf 7,27 Euro verlieren die Titel von Klöckner & Co deutlicher, erholen sich aber von den Tagestiefs. Der Stahlhändler hat eine Gewinnwarnung abgegeben. Allerdings sei dies vor allem auf Einmalbelastungen zurückzuführen, heißt es. Zudem hatte die Aktie am Dienstag im Vorfeld der Zahlen einen Satz um über 8 Prozent nach oben gemacht.

freenet legte bereits am Dienstagabend besser als erwartete Geschäftszahlen vor. Mit 41,6 Millionen Euro lag das Nettoergebnis fast 5 Millionen Euro über den Schätzungen der Analysten. Die freenet-Aktie verliert nach der guten Entwicklung der vergangenen Wochen aber wegen Gewinnmitnahmen 1,3 Prozent auf 12,18 Euro.

Axel-Springer-Titel geben nach Vorlage von Geschäftszahlen um 0,8 Prozent auf 35,85 Euro nach. Nach Einschätzung der Commerzbank zeigt die digitale Wachstumsstory Ermüdungserscheinungen.

=== 
INDEX                  Stand      +-% 
Euro-Stoxx-50       2.424,03   -0,66% 
Stoxx-50            2.544,74   -0,19% 
DAX                 6.931,06   -0,53% 
FTSE                5.805,67   -0,61% 
CAC                 3.430,90   -0,65% 
EUREX                  Stand  +-Ticks 
Bund-Future           142,87      +56 
 
 
DEVISEN  zuletzt  '+/- %  Mi, 8.25 Uhr  Di, 17.40 Uhr 
EUR/USD   1,2356  -0,24%        1,2386         1,2425 
EUR/JPY  96,7646  -0,33%       97,0831        97,7688 
EUR/CHF   1,2013  -0,01%        1,2015         1,2015 
USD/JPY  78,3165  -0,11%       78,4000        78,6875 
GBP/USD   1,5649   0,35%        1,5594         1,5655 
=== 

DJG/mpt/raz

(END) Dow Jones Newswires

August 08, 2012 07:04 ET (11:04 GMT)

Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

© 2012 Dow Jones News
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