Die ehemalige Nummer eins unter den Solarzellenherstellern Q-Cells ist gerettet. Die Gläubigerversammlung hat sich für die Übernahme durch den südkoreanischen Mischkonzern Hanwha entschieden. Hanwha zahlt rund 39 Millionen Euro für Q-Cells. Inklusive Schulden beläuft sich der Kaufpreis auf 250 Millionen Euro. Zum Vergleich: In seiner Blütezeit war Q-Cells an der Börse zwischenzeitlich mehr als neun Milliarden Euro wert. Die Gläubiger haben für das von Insolvenzverwalter Henning Schorisch präferierte Angebot abgestimmt. Das Konkurrenzangebot des spanischen Solarunternehmens Isofoton wurde abgelehnt. Schorisch hatte mit den Südkoreanern am Sonntag bereits einen Kaufvertrag unterzeichnet, der durch den Segen der Gläubiger nun gültig geworden ist. Ausschlaggebend für den Zuschlag sei vor allem die Finanzkraft der Südkoreaner gewesen, teilte Schorisch mit. Es sei sehr erfreulich, dass nicht nur Forschung und Entwicklung, sondern auch die Produktion am Standort Bitterfeld-Wolfen erhalten werden könnten. Dennoch wird rund ein Drittel der Belegschaft in Deutschland abgebaut.
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