
Das größte griechische Geldinstitut, die National Bank of Greece (NBG), muss nicht verstaatlicht werden. Die Bank hat das nötige Kapital aufgetrieben, um weiter als Privatinstitut arbeiten zu können. "Die vom Gesetz vorgesehene minimale Beteiligung des Privatbereichs wurde erreicht", teilte die Bank auf ihrer Homepage mit. Der Mindestbetrag, damit die Banken in Privathänden bleiben, liegt bei zehn Prozent der gesamten Rekapitalisierungssumme.
Wie die griechische Wirtschaftspresse am Freitag berichtete, sei die nötige Summe von 800 Millionen Euro sogar übertroffen worden. Die Bank habe 1,17 Milliarden Euro aufgetrieben. Sie ist nach der Alpha Bank das zweite systemrelevante griechische Geldinstitut, dem dies gelingt. Die Rekapitalisierung der Banken des Landes wird mit insgesamt 50 Milliarden Euro von der EU unterstützt./tt/DP/hbr
AXC0068 2013-06-14/10:39