Übernahmen und Fusionen lohnen sich oft für Aktionäre, besonders dann wenn Sie Geduld aufbringen und eine Nachbesserung erreichen. Wer sind die besten Kandidaten?
"Endspiel" heißt die Studie zu Übernahmen, die jedes Jahr von der Solventis Wertpapierhandelsbank erstellt wird. Darin geht es um Nachbesserungen bei Firmenübernahmen. Besonders reizvoll ist der sogenannte Squeeze-out, bei dem die Altaktionäre zwangsweise herausgekauft werden. In der gerichtlichen Überprüfung solcher Angebote kommt oft dann ein höheres Angebot heraus. "Das lohnt sich immer noch," sagt Joachim Schmitt, Geschäftsführer von Solventis, "2013 gab es bei 31 Fällen Renditen von durchschnittlich 12,5 Prozent." Zurzeit seien die Finanzierungsbedingungen für solche Übernahmen günstig, weil die Zinsen niedrig sind. Dies führe zu einer verstärkten Übernahmeaktivität. Auch für 2014 sieht Schmitt gute Chancen. Drei herausragende Fälle hat er im Blick: die Agrob Immobilien, der chinesische Sanitärarmaturenanbieter Joyou, der zu Grohe gehört sowie der Fall MAN. "Bei MAN erwarten wegen der Mängel des Gutachtens einen deutlich höheren Abfindungspreis", sagt Schmitt.
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.