
Staatlicher Religionsunterricht muss genau deshalb auch die Vermittlung historischer Zusammenhänge umfassen und aufzeigen, wie das Christentum dieses Land und ganz Europa geprägt hat - und er muss Toleranz gegenüber anderen Religionen fördern.
Gleichzeitig gibt es aber immer mehr Konfessionslose, für die in einem staatlichen Bildungswesen Wahlfreiheit vorhanden sein muss. Ethische Grundlagen müssen und können auch außerhalb eines religiösen Kontexts gelehrt werden, etwa durch die Vermittlung humanistischer Grundsätze.
Ob das aber schon in der Grundschule so sein muss, steht auf einem anderen Blatt. Später können Jugendliche schließlich eigenverantwortlicher wählen, ob sie Religion oder Ethik belegen.
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