
- Regulatory Report veröffentlicht
- Regulatorische Anforderungen als Zukunftstrend
Der Bewegungsspielraum für die Versicherungsbranche hat sich in den vergangenen
Jahren erheblich verändert: Verstärkt durch die Finanzkrise 2008 wurde eine
Vielzahl an Instrumenten und Maßnahmen entwickelt, um die Kapital-, Transparenz-
und Risikostruktur der Unternehmen zu optimieren. Nationale und europäische
Aufsichtsbehörden aber auch andere Stakeholder achten auf die Einhaltung der
Regulierungen bzw. prüfen die Notwendigkeit für die Einführung neuer Standards.
Die dauerhaft niedrigen Zinsen sowie umfangreiche und komplexe Regeln der
europäischen Regulierungsbehörden, wie beispielsweise Vorschriften durch
Solvency II, stellen für einige Versicherungsunternehmen eine große Hürde und
wirtschaftliche Belastung dar. "UNIQA hat diese konkrete Hausaufgabe frühzeitig
erkannt und aktiv gemanagt. Wir haben frühzeitig mit der Umsetzung von Solvency
II aber auch anderen Themen wie zum Beispiel FATCA begonnen", unterstreicht Kurt
Svoboda, Chief Finance und Risk Officer (CFO/CRO) von UNIQA.
"Auf die Branche kommen neue, einheitliche Regeln zu, die unser
unternehmerisches Handeln für Investoren, Partner und Kunden nachvollziehbarer
machen werden. Das erleichtert die Vergleichbarkeit und wird insgesamt zu einer
Verbesserung der Qualität in jeder Hinsicht führen. Aber das kostete natürlich
auch Ressourcen und Geld." Vielfach bringen diese Maßnahmen auch eine neue Sicht
auf die Produktwelt, denn Produkte werden unter dem Gesichtspunkt bewertet, wie
viel Kapital sie binden. Ein weiterer Vorteil von Solvency II etwa ist, dass man
von der bisher eher retrospektiv angelegten Aufsicht zu einer vorausschauenden,
risikobasierten Aufsicht kommt.
Allein aus der Implementierung von Solvency II entstanden für UNIQA
Mehrbelastungen von ca. 20 Millionen Euro. "Trotzdem haben wir es geschafft, die
Kostenquote im Konzern, die 2012 bei 25 Prozent lag, auf aktuell 22,3 Prozent zu
senken. Wir sparen also an anderer Stelle, um diese Belastungen nicht an den
Kunden weitergeben zu müssen", so Svoboda. Aktuell beschäftigen sich rund 50
Mitarbeiter mit der Umsetzung der Solvency II Anforderungen. Solvency II tritt
europaweit ab 1.1.2016 in Kraft.
Verständliche Beipackzettel zur Versicherung
"Gemeinsame Regularien sorgen für Transparenz, Vergleichbarkeit und helfen
Risiko besser zu bewerten. Das hilft auch den Kunden bei der Wahl ihrer
Versicherung. Generell kann man sagen, dass in den vergangenen Jahren die
Messlatte für Finanzkonzerne gestiegen ist, und das ist gut so. Diese Standards
dienen dem Schutz der Kunden ebenso wie dem Schutz der Eigentümer", führt
Svoboda aus. Besonderes Augenmerk legen Regulierungsbehörden auf den Aspekt des
Konsumentenschutzes: Unterlagen und Dokumente zu Versicherungsprodukten müssen
in Kurzform, verständlich, übersichtlich, transparent und vergleichbar alle
wesentlichen Informationen enthalten.
Umfassende Verordnungen zu Versicherungsvermittlern, Wertpapiervertrieb und
Anlegerinformationen sind beschlossen und sollen 2017 implementiert werden. Dazu
zählt etwa: IMD, Insurance Mediation Directive; MiFiD, Markets in Financial
Instruments Directive und PRIIP, Packaged Retail and Insurance-based Investment
Products. Weitere Regulierungen die anstehen beschäftigen sich mit dem
europäischen Versicherungsvertragsrecht, europäischen Pensionsprodukten oder dem
Datenschutz und der Verwendung persönlicher Daten.
Regulatory Report von UNIQA:
http://www.uniqagroup.com/gruppe/versicherung/media/files/Annual_Regulatory_Repo
rt_2014.pdf
UNIQA
Die UNIQA Group ist eine der führenden Versicherungsgruppen in ihren Kernmärkten
Österreich und Zentral- und Osteuropa (CEE). 22.000 Mitarbeiter und exklusive
Vertriebspartner betreuen in 19 Ländern mehr als 10 Millionen Kunden. In
Österreich ist UNIQA mit einem Marktanteil von rund 22 Prozent der zweitgrößte
Versicherungskonzern. In der Wachstumsregion CEE ist UNIQA in 15 Märkten zu
Hause: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kosovo, Kroatien,
Mazedonien, Montenegro, Polen, Rumänien, Russland, Serbien, Slowakei,
Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn. Darüber hinaus zählen auch
Versicherungen in Italien, der Schweiz und Liechtenstein zur UNIQA Group.
(Ende)
Aussender: UNIQA Insurance Group AG
Ansprechpartner: Gregor Bitschnau
Tel.: +43 1 211 75-3440
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Website: www.uniqagroup.com
Quelle: http://www.pressetext.com/news/20150507017
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