
Von Jeannette Neumann
MADRID (Dow Jones)--Spaniens Telekomkonzern Telefonica hat es im vierten Quartal 2016 zurück in die Gewinnzone geschafft. Im Vorjahr hatten Restrukturierungskosten zu einem hohen Verlust geführt. Unter dem Strich stand nun bei dem Madrider Unternehmen ein Nettogewinn von 145 Millionen Euro nach einem Verlust von 2,2 Milliarden Euro. Seinerzeit schlugen vor allem Rückstellungen für Abfindungen für Mitarbeiter in Spanien zu Buche.
Der Umsatz ging um 1 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro zurück und lag damit etwas über der Erwartung der Analysten. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) lag mit 3,2 Milliarden Euro ebenfalls über der Konsensschätzung von 3,1 Milliarden. Im Vorjahr waren es 721 Millionen Euro.
Telefonica-Chef Jose Maria Alvarez-Pallete erwartet 2017 "ähnliche operative Trends" wie 2016. Trotz stärkerer regulatorischer Belastungen, vor allem in Europa, sollte der Umsatz in etwa auf dem Vorjahresniveau verharren. Die OIBDA-Marge dürfte steigen.
Die Nettoschulden der Telefonica SA sanken per Jahresende im Vergleich zum dritten Quartal um knapp 1 Milliarde auf 48,6 Milliarden Euro.
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February 23, 2017 03:07 ET (08:07 GMT)
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