
NEW ALBANY (dpa-AFX) - Beim US-Textilkonzern Abercrombie & Fitch ist das zweite Quartal nicht ganz so katastrophal verlaufen wie befürchtet. Zwar vergrößerte das Unternehmen, zu dem neben der gleichnamigen Marke auch die Marke Hollister gehört, zwischen Mai und Juli seinen Verlust von 13,1 Millionen auf 15,5 Millionen Dollar. Grund waren unter anderem Abschreibungen auf das Ladennetz. Der Verlust war aber dank Kosteneinsparungen nicht so hoch wie Analysten erwartet hatten. Je Aktie wies Abercrombie & Fitch am Donnerstag ein bereinigtes Minus von 0,16 Dollar je Aktie aus, befürchtet hatten Analysten im Schnitt aber 0,33 Dollar. Die Aktie schnellte daraufhin in die Höhe und legte vorbörslich um 17 Prozent zu.
Das Unternehmen, das einst mit leicht bekleideten Models am Eingang seiner Läden für Schlagzeilen sorgte und vor dessen Filialen sich lange Schlangen wartender Teenager bildeten, steckt schon seit längerem in der Krise. Derzeit wird der Konzern neu ausgerichtet. Auf vergleichbarer Basis sanken die Umsätze im zweiten Quartal um ein Prozent auf 779,3 Millionen Dollar, was besser war als erwartet. Im Gesamtjahr rechnet der Konzern mit stabilen Umsätzen, in der zweiten Jahreshälfte sollen sie leicht zulegen./she/nas/fbr
ISIN US0028962076
AXC0156 2017-08-24/14:43