
7C Solarparken hat gemäß SMC-Research im ersten Halbjahr 2017 Umsatz und Gewinn deutlich steigern können. Mit dem weiteren Ausbau und der Optimierung des Portfolios bereite sich die Gesellschaft nach Darstellung der Analysten auf einen großen strategischen Deal in 2018 vor.
7C Solarparken habe gemäß SMC-Research für das erste Halbjahr 2017 wie gewohnt starke Resultate vorgelegt. Der Umsatz sei um 19 Prozent auf 18,1 Mio. Euro und das EBITDA sogar um 26 Prozent auf 16,8 Mio. Euro gesteigert worden. Ein positiver Einmaleffekt aus einer Refinanzierung habe für einen zusätzlichen Schub auf der Ebene des Nettoergebnisses gesorgt, das um mehr als 140 Prozent auf 5,1 Mio. Euro ausgeweitet worden sei.
Auch, wenn das in dieser Form - u.a. wegen der üblichen Saisonalität und einer sehr schwachen Sonneneinstrahlung im September - nicht auf das Gesamtjahr hochgerechnet werden könne, sei damit eine gute Basis für den anvisierten Beginn von Dividendenzahlungen gelegt. Auch ansonsten dürfte 7C aus Sicht der Analysten seine Jahresziele, u.a. den Ausbau des Portfolios auf 115 MWp, sicher erreichen.
Damit wären nach Meinung des Researchhauses gute Voraussetzungen geschaffen für einen großen strategischen Deal im nächsten Jahr, mit dem das Management einen Wachstumssprung auf 200 MWp umsetzen wolle. Denkbar seien dafür mehrere Optionen, etwa die Übernahme eines nicht notierten PV-Portfolios ebenso wie ein Zusammenschluss mit einem börsennotierten Konkurrenten. SMC-Research gehe davon aus, dass der selbst substanziell am Unternehmen beteiligte Vorstand auf jeden Fall einen Mehrwert für die Aktionäre durch die Transaktion fest im Blick habe.
Dieser sei im Bewertungsmodell des Researchhauses aber noch gar nicht einkalkuliert, der strategische Deal werde von den Analysten insofern als Upside-Potenzial eingestuft. Die Kalkulation beruhe stattdessen auf einem effizienten Betrieb des Bestands bis zum Ende der Einspeisevergütung und einem Sockelgeschäft aus der Fortführung einzelner Anlagen zu Marktkonditionen sowie zusätzlichen Einnahmen aus dem Grundbesitz.
SMC-Research habe das Modell überarbeitet und teilweise etwas vorsichtigere Schätzungen, insb. zum Umsatz- und EBITDA-Potenzial des von den Analysten ab 2018 unterstellten 118 MWp-Portfolios sowie zu den Erlösen gegen Ende der Einspeisevergütung, vorgenommen, so dass sich das Kursziel von 3,50 auf 3,10 Euro reduziert habe. Nichtsdestotrotz konstatiere das Researchhaus damit weiterhin eine deutliche Unterbewertung und bleibe, angesichts des niedrigen Prognoserisikos, bei der Einstufung "Strong Buy".
(Quelle: Aktien-Global-Researchguide)
Hinweis nach § 34b Abs. 2 WpHG: Die dieser Zusammenfassung zugrundeliegende Finanzanalyse kann unter folgender Adresse eingesehen werden:
http://www.smc-research.com/wp-content/uploads/2017/10/2017-10-04-SMC-Studie-7C-Solarparken_frei.pdf
Die mit dem Ausgangsdokument verbundene Offenlegung nach § 34b Absatz 1 Satz 2 WpHG findet sich im Anhang / Disclaimer des Dokuments.