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Die Wessels + Müller AG (WM AG), Osnabrück, Deutschlands
zweitgrößter Kfz-Teilehändler, blickt auf ein erfolgreiches
Geschäftsjahr 2004 zurück. Mit 390 Millionen Euro (nach
Erlösminderung) erhöhte sich der Umsatz des Unternehmens im Vergleich
zum Vorjahr um 7,5 Prozent. Der Gewinn stieg auf 3,5 Prozent des
Umsatzes (Vorjahr 3,0 Prozent).
"Mit dieser Leistung liegen wir damit deutlich über dem
Branchendurchschnitt", freut sich Horst Sundermann,
Vorstandsvorsitzender der WM AG. Dieser habe 2004 bei einer
Steigerung von 5,8 Prozent gelegen. Zudem zeige sich eine deutliche
Verschiebung der Marktanteile: "Nur diejenigen, die sich früh auf die
technologischen und logistischen Entwicklungen im Kfz-Teilehandel
eingestellt haben, sind heute gut aufgestellt," so Sundermann. Mit
ihrem seit Jahren erfolgreichen Konzept gehe die WM AG weiter auf
Expansionskurs: 2004 wurden nach Angaben des Unternehmens bereits
vier neue Filialen eröffnet, sechs weitere ausgebaut. Insgesamt habe
das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr mehr als fünf Millionen
Euro investiert.
Derzeit beschäftigt die WM AG in 65 Filialen sowie im zentralen
Logistik-Center in Lotte (Westf.) 1.970 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter - darunter 148 Auszubildende. 70 Jugendliche und junge
Erwachsene haben im Sommer 2004 ihre Ausbildung begonnen, für das
laufende Geschäftsjahr sei eine Ausbildungsquote in gleicher Höhe
geplant.
Als besonderen Vertrauensbeweis der Kapitaleigner bewertet
Sundermann die Erhöhung des Stammkapitals von 20,8 Millionen Euro auf
30 Millionen Euro. "Unsere Aktionäre haben zur weiteren Stärkung von
Wessels + Müller beigetragen indem sie den Jahresüberschuss für
Neu-Akquisitionen, Investitionen und Neugründungen im Unternehmen
belassen haben", erklärt der Vorstandsvorsitzende.
Mit Sorge blickt das Unternehmen auf die Entwicklungen beim so
genannten Designschutz. Die geplante EU-Richtlinie sieht vor, dass
die äußere Form eines Produktes das geistige Eigentum des
entwickelnden Herstellers ist. Nur er dürfte nach Inkrafttreten
dieser neuen Verordnung dann auch das jeweilige Ersatzteil
produzieren und verkaufen. Darunter fallen zum Beispiel Scheinwerfer,
Kotflügel, Türen, Motorhauben und Windschutzscheiben. "Schon heute
hat nach TÜV-Angaben fast jedes fünfte Fahrzeug Sicherheitsmängel,
weil seine Besitzer aus Kostengründen Reparaturen und den Einsatz
teurer Originalteile hinaus zögern," erklärt Vorstandsmitglied Frank
Schröder. Damit Defekte und Unfallschäden aber rasch beseitigt und
nicht lange aufgeschoben würden, sei ein wirksamer Wettbewerb im
Teilemarkt notwendig. "Ein Ersatzteil- und Produktionsmonopol ist ein
teurer Nachteil für jeden Autofahrer," so Schröder.
Für das laufende Geschäftsjahr 2005 erwartet Vorstandsmitglied
Ralf Reuwer bei gleichen Rahmenbedingungen die Fortsetzung des
positiven Trends. Ein Umsatzziel von über 400 Millionen Euro (nach
Erlösminderung) sei anvisiert. "Bereits im ersten Quartal konnten wir
unsere ehrgeizigen Ziele erreichen," so Reuwer weiter. Zudem sollen
durch ein planvolles Wachstum und eine damit verbundene höhere
Auslastung der zentralen Kapazitäten, wie zum Beispiel EDV,
Verwaltung und Lager, die Kosten weiter gesenkt werden. Mindestens
zwei weitere neue Verkaufshäuser stünden in diesem Jahr zur Eröffnung
an, so Reuwer abschließend.
Originaltext: Wessels + Müller AG
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