
Der Staatsicherheitsdienst war im Zusammenhang mit der Observierung des DDR-Karnevalisten und Regimekritikers Manfred Haertel auf Bonewitz gestoßen. Bonewitz und Haertel standen damals in Briefkontakt und tauschten sich über die Fastnachtsszene in Ost und West aus. Einige Briefe wurden von der Stasi abgefangen. Manfred Haertel: "Herbert Bonewitz hat mir Mut gemacht. Es ist mit sein Verdienst, dass ich dachte, was er sich da erlauben darf, das muss man in der DDR auch dürfen." 1978 bekam Haertel Auftrittsverbot wegen regimekritischer Äußerungen.
Herbert Bonewitz, der am 9. November 75 Jahre alt wird, hatte in den 1970er Jahren durch seine bundesweiten, fastnachtskritischen Auftritte für Aufsehen gesorgt und wurde zeitweise als "Hackethal der Mainzer Fastnacht" beschimpft. Legendär sein Auftritt als "Prinz Bibi". 1975 wechselte er ins Kabarettfach, 2001 wurde ihm die Ehrenglocke des Mainzer "unterhaus" überreicht, 2006 erhielt er einen "Stern der Satire" auf dem "walk of fame" des Kabaretts. Bonewitz hat mehrere Bücher veröffentlicht, u.a. "Typisch Bonewitz" (mit seinen Fastnachtstexten), "Bonewitziges Satirikum" und jetzt "Mein Kabarett-Menü", die im Verlag seines Sohnes erschienen sind.
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