
415.000 Besucher aus mehr als 200 Ländern, teilweise mehr Verkaufsabschlüsse der Aussteller als erwartet: Mit dieser Bilanz ist die weltgrößte Baumaschinenmesse Bauma am Sonntag in München zu Ende gegangen. Das Flugverbot über Europa wegen der isländischen Aschewolke führte mit einem minus von 17 Prozent zwar zu einem Besucherrückgang im Vergleich zur Bauma 2007, und auch einige der 3.150 Stände konnten zum Start der Messe am vergangenen Montag nicht besetzt werden, teilten die Veranstalter mit. Sie zeigten sich aber trotzdem zufrieden.
"Natürlich fehlten den Ausstellern anfangs viele Kunden aus Asien und Amerika in der zweiten Hälfte der Messezeit wurde dies aber deutlich besser", sagte Ralf Wezel, Generalsekretär des Europäischen Baumaschinen-Komitees, laut Mitteilung. Die Bauma markiere eine Trendwende und habe zum Stimmungsumschwung in der Branche geführt. Alle 555.000 Quadratmeter der Ausstellungsfläche seien vor Beginn der Messe ausgebucht gewesen, 60 Prozent von Herstellern aus dem Ausland. Das sei ein Rekord, hieß es. Die nächste Bauma ist im April 2013 in München geplant./fps/DP/he
AXC0018 2010-04-25/14:48