
Einmalig, außergewöhnlich und schön sind sie die Stradivaribooks. Vier Bände mit 148 Instrumenten und genauso vielen Geschichten der Stradivari. Ob Geigen, Celli oder Bratschen, zahlreiche seiner bedeutendsten Instrumente kann man in der limitierten Ausgabe erstmals bewundern. Instrumente, die so noch nie gezeigt wurden. In außergewöhnlichen Fotografien, sind die Instrumente in Originalgröße abgebildet – Celli zum Aufklappen über eine Gesamtbreite von 96 cm. So echt, dass man versucht ist auf dem Griffbrett zu spielen.
Die Stradivaribooks werden im Oktober auf der Musikmesse in Cremona erstmals präsentiert. Herausgeber sind der Geigenhändler und Publizist Jost Thöne und der Fotograf Jan Röhrmann. Jost Thöne sagt über die Geschichte des Projektes: "Damals dachte ich, wer wird sich die Mühe machen und das Geld in die Hand nehmen, um Stradivaris zu fotografieren, und wer wird die Erlaubnis bekommen, sie zu fotografieren. Ein bisschen verrückt muss man da schon sein."
Über mehrere Jahre hinweg entstanden diese 4 Bände, in denen Stradivaris im Wert von etwa 600 Millionen Euro abgebildet sind. 2000 Euro muss der Musikliebhaber für die handnummerierte Library-Ausgabe bezahlen, 3.000 Euro für die ledergebundene Goldschnitt de Luxe Edition. Eine Auflage, die streng auf 2000 Library- und 100 de Luxe - Exemplare begrenzt ist und in der die Geschichten jedes einzelnen Instruments erzählt werden.
Und selbst die Fotos haben ihre eigene Geschichte. Für das Shooting gingen einige der Instrumente nicht nur auf weite Reisen, denn die meisten der rund 600 erhaltenen Kunstwerke, die Stradivari gebaut hat, werden auf den Bühnen dieser Welt noch aktiv von Solisten gespielt. Vor allem aber die technischen Schwierigkeiten waren enorm.
Die Fotos machen den Mythos greifbar und die Geschichten der Instrumente sind ein Stück Zeitgeschichte.
Wie die des Cello 1711 "Mara". Das Instrument erhielt seinen Namen durch seinen ersten Besitzer, den Cellisten Giovanni (auch Jean oder Joseph) Mara. Der Cellist hat dem Alkohol sehr zugesprochen. Jedenfalls ist übermittelt, dass das Instrument voller Alkoholflecken und Blessuren war und schon nach seinem ersten Besitzer restauriert werden musste. Damit begann die eine ungewöhnliche Geschichte eines Cello, dass über alle Kontinente reiste und 1963 sogar einen Schiffsuntergang in Südamerika überstand. Seit 1996 befindet es sich in der Hand des Cellisten Heinrich Schiff.
Wer die Edition erwirbt, erhält ein Werk, das ebenso einzigartig ist, wie die in ihm abgebildeten Instrumente, angereichert durch flankierende Essays zum Thema "Geigenbau".
YouTube Trailer Stradivaribooks
Homepage Stradivaribooks
Library Edition
2000 handnummerierte Exemplare
4 Bände
1300
Seiten
21 Ausklappseiten (96 cm)
Leinen gebunden
Goldprägedruck
eingelegte
DVD
mit extra Material
De Luxe Edition
100 handnummerierte Exemplare
Leder gebunden
Goldschnitt
Contacts:
Jost Thöne
jostthoene@googlemail.com
0221
4736 278
0171 6463 597
www.stradivaribooks.com