
Das zweieinhalb Seiten lange Schreiben des Sportbund-Präsidenten Andreas Silbersack lässt sich kurz zusammenfassen: Der finanziell angeschlagene LSB sieht sich außerstande, auf eine zweite Geschäftsstelle zu verzichten. Damit bricht der LSB de facto die im Jahr 2009 mit dem Land unterzeichnete Konsolidierungsvereinbarung, in der man aus Kostengründen den Verzicht vereinbart hatte.
Die Gründe, die Silbersack dafür vorträgt, sind mannigfaltig. Die Konzentration auf eine Geschäftsstelle in Halle sei nicht realisierbar, weil deren Größe für die Unterbringung aller Mitarbeiter, des Lagers und des Sportarchivs nicht ausreicht. Zudem sei eine Versetzung der Mitarbeiter "nicht im Sinne einer familienfreundlichen Personalpolitik". Zu guter Letzt sei die Konzentration auf eine Geschäftsstelle nicht mit der Satzung des LSB vereinbar.
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