
22.20 Frank Elstner: Menschen der Woche
Kalle Pohl
"Du bist mir ja einer" heißt das aktuelle Kabarettprogramm von Kalle Pohl. Mit dem eigens für ihn geschriebenen Theaterstück "Denn sie wissen nicht, was sie erben" geht der durch "7 Tage - 7 Köpfe" einem breiten Publikum bekannt gewordene Komödiant in diesem Jahr wieder als Schauspieler auf Tournee.
Sarah Wiener
Die erfolgreiche Köchin wurde in der Kategorie "Beliebteste Moderatorin-Unterhaltung" für den Romy 2011 nominiert. Gerade hat sie in ihrem Restaurant "Das Speisezimmer" die Lesereihe "Happen fürs Hirn" ins Leben gerufen: Einmal monatlich lesen Autorinnen und Autoren aus ihren Bücher.
Kim Siemund
Kim Siemund (23) ist Student in Japan. Kurz bevor der Tsunami kam, war er in Sendai an der Ostküste, der Region, die im Zentrum des Bebens lag. Auf dem Weg vom Flughafen nach Tokio wird er von der Katastrophe überrascht. Die Nachbeben erlebte er in einem Notfalllager in einem Tokioter Hochhaus. Seine Eltern halfen ihm von Deutschland aus mit Hilfe eines Krisenmanagers die Rückreise zu organiseren.
Norbert Haug
Seit 20 Jahren reist der gebürtige Schwarzwälder in Sachen Motorsport jetzt schon um die Welt und kennt die Szene wie kaum ein anderer: als Rennfahrer, Manager und als Journalist. Der Motorsport-Chef von Mercedes-Benz brachte den Konzern zurück in die prestigeträchtige Formel 1.
Melanie von Orlow
Ein neuer Uno-Bericht schlägt Alarm: In immer größeren Teilen der Welt sterben die Bienen. Die Nahrungsgrundlage der Menschheit scheint bedroht. Besonders schwierig wird die Lage dadurch, dass Gegenmaßnahmen alles andere als einfach zu finden sind. Was die Ursachen für dieses weltweite Bienensterben sind, weiß die Bienenexpertin Melanie von Orlow.
Daniel Hope
Er gilt als einer der besten Geiger der Welt. Daniel Hope wurde in Südafrika geboren und ist in London aufgewachsen. Mit vier Jahren bekam er seinen ersten Geigenunterricht, und im Alter von elf trat er zusammen mit Yehudi Menuhin im Fernsehen auf. Seine neue CD "The Romantic Violinist" ist eine Hommage an den Geigenvirtuosen Joseph Joachim. Nebenbei organisiert Daniel Hope Musikfestivals, arbeitet als Fernsehmoderator und schreibt Bestseller. In seinem Buch "Toi, Toi, toi" hat er Anekdoten über die großen und kleinen Pannen und Katastrophen in der Musik gesammelt.
Sonntag, 20. März 2011 (Woche 12)/17.03.2011
16.00 startklar - das automagazin
Sauber - Hausmittelchen für die Autoreinigung Solide? - Was kann der neue Peugeot? Scharf - Original-Film-Manta gefunden
Samstag, 26. März 2011 (Woche 13)/17.03.2011
Untertitel für RP beachten!
19.15 Landesart
Welterbe im Querformat Die Rheinreise des Malers Michael Apitz
Sonntag, 27. März 2011 (Woche 13)/17.03.2011
Geänderten Untertitel beachten!
05.00 Landesart (WH von SA) Welterbe im Querformat Die Rheinreise des Malers Michael Apitz
Montag, 28. März 2011 (Woche 13)/17.03.2011
Nachgelieferten Untertitel für RP beachten!
08.30 MENSCH LEUTE
Gebranntes Kind - Wenn das Eigenheim Feuer fängt
Mittwoch, 13. April 2011 (Woche 15)/17.03.2011
01.35 Leben live
200 Tonnen heben ab Wie ein Luftfahrtrekord geschafft wird
Die Wolken hängen tief im Hunsrück. Es nieselt: "April-Wetter". Nur ein leises Dröhnen kündigt an, was plötzlich durch die Wolkendecke stößt: das größte Frachtflugzeug der Welt, die Antonov 225, im Anflug auf den Flughafen Hahn. An diesem Tag soll Geschichte geschrieben werden. Ziel ist ein Weltrekord. Die Aufgabe lautet: Das schwerste je mit einem Flugzeug transportierte Einzelstück, ein fast 200 Tonnen schwerer Generator für ein Gaskraftwerk in Armenien, muss verpackt, verladen und von der Antonov in die Luft gebracht werden.
Der Koloss hat schon die erste Etappe von Rotterdam über Rhein und Mosel nach Longuich hinter sich. Dort hat Frieder Sahm den Generator übernommen und auf dem Tieflader zum Hahn gebracht, Routine für den erfahrenen Schwertransportfahrer. Erst jetzt beginnt für ihn, das Flughafenteam um Michael Rössel und Kranmeister Erich Scherer die große Herausforderung. Der Generator ist fast vier Meter hoch und breit und sechs Meter lang - viel Gewicht auf kleiner Fläche. "Wenn der Generator nicht sicher verpackt ist und ohne einen Transportrahmen in der Antonov abgesetzt wird, dann bricht das Flugzeug in der Mitte durch", weiß Frieder Sahm.
Cargomanager Michael Rössel hat den Tag minutiös durchgeplant. Er koordiniert die verschiedenen Fachleute: Konstrukteure aus der Schweiz und Südkorea, Erich Scherer mit zwei 300-Tonnen-Kränen, die ukrainische Flugzeug-Crew und das Flughafenteam - Mitarbeiter aus sieben Nationen. Für alle ist das Projekt eine Premiere. Auch der Eigentümer der Antonov ist aus Kiew angereist. Begleitet von einem Mitarbeiter der "Guinness-Buch"-Redaktion aus London, der den Weltrekord dokumentieren soll. Klappt alles, wie geplant, dann wird die Antonov 225 samt Fracht abheben und schon am nächsten Morgen in Eriwan landen, 5000 Kilometer südöstlich vom Flughafen Hahn.
Mittwoch, 13. April 2011 (Woche 15)/17.03.2011
02.05 Leben live
Der fliegende Schwertransporter Unterwegs mit der Antonov 124-100
Wenn Vitali die Hebel im Cockpit der Antonov nach vorne schiebt, erlebt die Besatzung nur ein sanftes Gleiten. Lediglich das Dröhnen der vier Turbinen lässt erahnen, dass in diesem Moment rund 400 Tonnen Gesamtgewicht in den Himmel geschoben werden. Mit der Antonov zu fliegen, ist anstrengend, aber auch atemberaubend. Bis zu 16 Stunden nonstop ist der Transportriese unterwegs. Als die AN 124-100 Ende der 70er Jahre für die Rote Armee konzipiert und gebaut wurde, sollte sie vor allem große Mengen an Rüstungsgütern in die Konfliktherde dieser Welt transportieren. Sie war damals das größte Flugzeug der Welt. Im Vergleich serienmäßig gebauter Transportmaschinen ist sie es bis heute. Durch riesige Ladeöffnungen an Bug und Heck können ganze Hubschrauber in ihrem Bauch verstaut werden.
Heute fliegt die AN 124-100 meist zivil im internationalen Chartergeschäft. Bis zu 100 Tonnen Ladung transportiert sie rund um den Globus. Und mangels spezialisierten Bodenpersonals, etwa in Übersee, muss die Crew auch in der Lage sein, die Maschine selbst zu warten. Denn die zwanzigköpfige Besatzung ist bis zu einem Vierteljahr unterwegs. Die Antonov wird so auch zum fliegenden Zuhause.
Reporter Edgar Verheyen hat eine Maschine der ukrainischen Antonov-Airlines über den großen Teich begleitet, von Norwegen bis nach Brasilien, wieder zurück und weiter bis zum vorläufigen Ende dieses Flugeinsatzes in Zweibrücken in der Pfalz. Der Autor und sein Kamerateam konnten den Alltag der Besatzung hautnah miterleben.
Mittwoch, 20. April 2011 (Woche 16)/17.03.2011
Tagestipp
20.15 betrifft: Bauch weg! - Expedition in eine Problemzone
Frau H. hat sich die letzten Jahre gehen lassen. Das sagt sie selbst. Als sie mit 42 noch ein Kind bekam, begann sie zu futtern. Auf die Ernährung des Nachwuchses achtete sie sehr, auf ihre eigene gar nicht. Im Gegenteil: Die Süßigkeiten, die ihr Kind geschenkt bekam, aß die besorgte Mutter selbst. Und jetzt steht die 47-jährige Sachbearbeiterin mit 86 Kilogramm im Fitnessstudio und zwängt sich voller Hoffnung in eine Art Taucheranzug mit Hydraulikanschlüssen. Damit will sie ihren Bauch abschmelzen: für 300 Euro im Monat.
Ab vierzig wächst der Mensch nur noch in der Mitte - wenn sich unmerklich ein Schwimmring aus Fettzellen um die Hüften legt. Dieser haftet zäh, besonders in der Bauchregion - statistisch gesehen die Problemzone Nummer 1 der Bundesbürger. Wer sich zum Kampf gegen den Wohlstandsbauch entschließt, dem verspricht ein wahres Heer von "Bauchbändigern" rasche und bequeme Hilfe. Die modernen Hightech-Waffen zur Idealfigur tragen phantasievolle Namen: Liposuktion, Kryolipolyse, Hypoxi, Slendertone, Metabolic Balance, das sind nur einige der Methoden auf dem inzwischen kaum noch zu überschauenden Markt der Bauch-weg-Strategien.
Die SWR-Filmautoren Susanne Müller und Andreas Coerper haben vier Bauchträger ein Jahr lang bei ihrem Kampf gegen das "Hüftgold" begleitet. Mit Mikrowelle und Fettabsaugung, mit Kälteschocks und Muskeltraining versuchen die vier, ihrer Traumfigur einen Schritt näher zu kommen. Eine amüsante und aufschlussreiche filmische Expedition in die Gürtelzone.
Mittwoch, 27. April 2011 (Woche 17)/17.03.2011
22.00 Schlaglicht
Traut Euch - Ungewöhnliche Hochzeiten
Ja, ich will - und das möglichst ausgefallen. Der schönste Tag im Leben soll unvergesslich sein. Deswegen suchen Brautleute inzwischen immer öfter nach extravaganten Orten oder verrückten Zeremonien für ihre Vermählung. Claudia und Andreas etwa haben sich vor 13 Jahren beim Tauchen kennengelernt. Schon lange träumen sie von einer Hochzeit unter Wasser. In Berlin, in einem der größten Meeresaquarien Deutschlands, will das Paar jetzt umringt von bunten Fischen in den Hafen der Ehe fahren. Aber macht das Brautkleid auch unter Wasser eine gute Figur? Und wie geben sich die verliebten Hobbytaucher trotz Sauerstoffflasche und Atemregler das Ja-Wort?
Ganz nach oben klettert Marcel am Hochzeitstag, um seine Karina zu erobern. Er erklimmt den sogenannten Abratzky-Kamin der Festung Königstein, um auf einem Felsplateau hoch über dem Flusstal seine Braut in die Arme zu schließen. Die gemeinsame Leidenschaft fürs Bergsteigen im Elbsandsteingebirge war der Schlüssel für die verrückte Idee der beiden. Einst galt die Festung Königstein als uneinnehmbar, und das Übersteigen der Burgmauern war mit Haftstrafe untersagt, bis heute darf die Mauer eigentlich nicht überklettert werden. Doch Marcel schafft es trotzdem, die Festung auf diese Weise zu betreten - selbstverständlich im Festanzug. Verrückte Paare, ungewöhnliche Orte und alternative Hochzeitsrituale haben Reporterin Janine Göhring und ihr Team mit der Kamera besucht.
Pressekontakt: Georg Brandl, Telefon 07221/929-2285, E-Mail: georg.brandl@swr.de
Originaltext: SWR - Südwestrundfunk Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/7169 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_7169.rss2
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