
- Marktanteil von 28,8%
- Erstmals drei Marken des Volkswagen Konzerns auf dem Podest
- Wirtschaftliche Herausforderungen gut gemeistert, Umsatz 2012
4,5 Mia. Franken
- Fokus Kundenzufriedenheit bleibt bestehen
- Auto-Jahr 2013 mit grossen Herausforderungen
Der Marktanteil von VW, SKODA, Audi, SEAT und VW Nutzfahrzeuge
konnte auf 28,8% (+2,2%) gesteigert werden. Die AMAG schliesst ein
wirtschaftlich unsicheres Jahr 2012 mit einem konsolidierten Umsatz
von 4,5 Milliarden Franken erfreulich positiv ab. 2012 beschäftigte
die Organisation 5'250 Mitarbeitende, davon 675 Lernende. Für das
laufende Jahr blickt die AMAG mit grossem Respekt auf die
Herausforderungen für die Branche und die Schweizer Wirtschaft.
2012 geht mit 328'139 neu zugelassenen Personenwagen als
volumenstärkstes Jahr der Schweizer Automobilbranche seit 1989 in die
Geschichte ein. Nach den Marktanteilsgewinnen in den Vorjahren
konnten die Marken der AMAG - Volkswagen, SKODA, Audi, SEAT und VW
Nutzfahrzeuge - in einem schwierigen Marktumfeld noch einmal deutlich
zulegen. Beliebteste Marke war einmal mehr Volkswagen - mit
deutlichem Vorsprung: VW konnte mit 44'258 Einheiten (2011: 40'594)
mehr als doppelt so viele Fahrzeuge absetzen wie die Nummer 2, mit
Audi ebenfalls eine Marke des Volkswagen Konzerns. Mit dem
Stückzahlenrekord von 22'083 Einheiten (2011: 18'502) war Audi zudem
erneut die meistgekaufte Premiummarke der Schweiz. Erstmals auf Platz
3 konnte SKODA mit einem neuen Stückzahlen- (19'132 / 2011: 17'470)
und Marktanteilsrekord von 5,8% seine ungebrochene Beliebtheit bei
Herr und Frau Schweizer nochmals unterstreichen. Auch SEAT legte 2012
nochmals zu und konnte mit einem neuen Rekordvolumen und 8'934
Neuzulassungen den Marktanteil auf 2,7% (+0,1%) steigern (2011:
8'314).
Die Marke mit den vier Ringen war auch die meistgewählte
Allradmarke. VW war zudem erneut die Nr. 1 bei den Dieselfahrzeugen
und auf Rang 2 der Liste der Allradfahrzeuge.
Im Markt der leichten Nutzfahrzeuge hat VW Nutzfahrzeuge ebenfalls
über Marktdurchschnitt zugelegt und konnte mit 8'730 Einheiten (davon
3'622 mit einer Personenwagenzulassung) - so viele wie noch nie seit
Importbeginn 1950 - den Marktanteil auf 21,6% steigern (+1,9%). Und
auch von SKODA wurden 95 Praktik in diesem Segment zugelassen. Der VW
T5 (Caravelle und Multivan) ist weiterhin das beliebteste Modell im
Segment Bus (2012: 1'849 / +26,4%).
Insgesamt wurden 94'407 Personenwagen der Marken VW, Audi, SKODA
und SEAT in der Schweiz neu zugelassen. Hinzu kommen 5'203 Fahrzeuge
von VW Nutzfahrzeuge und SKODA mit Nutzfahrzeugzulassung. Daraus
ergibt sich für das Jahr 2012 inklusive der leichten Nutzfahrzeuge
ein effektives Total von 99'610 neu zugelassenen Fahrzeugen.
Zusätzlich hat Porsche AMAG RETAIL als grösste Porsche
Handelsorganisation der Schweiz im Jahr 2012 1'253 Fahrzeuge der
Marke Porsche an Kunden ausgeliefert, was einer Steigerung von rund
7% gegenüber Vorjahr entspricht.
Mit einher geht auch der Erfolg der AMAG LEASING AG. Ende 2012
konnte die 1980 gegründeten Leasinggesellschaft 110'204 (+8,5%)
laufende Leasingverträge verzeichnen.
Morten Hannesbo, CEO der AMAG Automobil- und Motoren AG, zeigt
sich erfreut über das gute Abschneiden der Marken der Volkswagen AG:
«Unsere Händler und Servicepartner haben 2012 trotz anhaltender
wirtschaftlicher Turbulenzen hervorragende Arbeit geleistet. Es ist
unseren Partnern gelungen, im sehr schwierigen Marktumfeld mit guter
Servicequalität Kunden für unsere Produkte und Dienstleistungen zu
gewinnen. Der Preisdruck ist nach wie vor enorm. Dies zeigt sich zum
Beispiel an den aktuell gewährten Rabatten vieler Marken. Und die
Euro-Krise wird uns mit Sicherheit noch einige Zeit beschäftigen.»
Steigerung der Kundenzufriedenheit als wichtiger Erfolgsfaktor
Bei der gesamten Handelsorganisation und ihren Mitarbeitenden hat
sich viel in Sachen Kundenorientierung getan. Das zeigen die
neutralen Kundenbefragungen. Dennoch bleibt Hannesbo kritisch: «Das
Auto-Jahr 2013 wird erneut viele Herausforderungen für die Schweizer
Wirtschaft und die Automobilbranche im Speziellen mit sich bringen.
Nur wenn wir unsere Kundinnen und Kunden auch im neuen Jahr mit einem
noch besseren und umfassenderen Service begeistern, können wir uns im
knallharten Marktumfeld behaupten.» Der Fokus Kundenorientierung wird
folglich weiter bestehen bleiben. Denn trotz positiver Kundenvoten
sieht Hannesbo hier weiteres Potenzial: «Wir wissen, dass unsere
Marken in der Sicht unserer Kunden gut dastehen. Das zeigen uns die
Entwicklungen der Kundenbefragung in den Bereichen Sales und After
Sales. Aber wir wissen auch, dass wir grosses Potenzial haben, noch
besser zu werden.» Die AMAG wird ihre Bemühungen im Handel weiter
intensivieren. Mit neuen Fahrzeugen im in der Schweiz so wichtigen
Kompaktwagensegment, dem A-Segment, ist die Organisation mit dem
neuen VW Golf, Audi A3, SEAT Leon und SKODA Octavia auch im neuen
Jahr bestens aufgestellt.
Ausbau und Modernisierung des Netzes vorerst abgeschlossen
Ein weiterer wichtiger Aspekt zur Steigerung der
Kundenzufriedenheit ist die entsprechende Infrastruktur der
Handelsbetriebe. Um den Anforderungen der Kunden, Marken und Volumen
gerecht zu werden, hatte die AMAG, aber auch viele Markenpartner, in
den letzten Jahren massiv in Um-, Aus- und Neubauten investiert. Bei
der AMAG sind nun bald alle grossen Bauten für die kommenden Jahre
realisiert. Im Herbst 2012 wurde in Schlieren ein neuer
VW-Händlerbetrieb und das neue Porsche Zentrum Zürich eröffnet. Die
Eröffnung des Audi Center in Chur wird Ende Januar und die des neuen
Audi / SKODA Center in Winterthur Anfang April erfolgen. Aber
natürlich stehen auch in Zukunft immer wieder kleinere Um- oder
Ausbauvorhaben an oder sind bereits am Laufen.
Herausforderungen bleiben 2013 bestehen
«Eine grosse Herausforderung auch für die Autobranche war und ist
die anhaltende Euro-Krise. Ohne die verschiedenen, gemeinsam mit den
Herstellerwerken eingeleiteten Massnahmen wie Garantieverlängerungen,
Ausstattungspaketen, Euroboni und anderen Aktionen wäre es nach wie
vor schwierig, wettbewerbsfähige Preise zu erreichen. Es ist damit zu
rechnen, dass die gesamteuropäische Wirtschaftskrise erst 2013 ihre
volle Wirkung auf die Schweiz entfalten wird», so Hannesbo über die
anstehenden Herausforderungen.
Der Gesamtumsatz der AMAG Gruppe liegt 2012 bei 4,5 Mia Franken
(+200 Mio. Franken).
Originaltext: AMAG Automobil- und Motoren AG
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