Düsseldorf (ots) - Der russische Oppositionsführer Aleksej Nawalny hat bei der Moskauer Oberbürgermeisterwahl trotz Niederlage einen großen Erfolg errungen. Er erhielt aus dem Stand rund 30 Prozent der Stimmen. Das zeigt, wie viele Russen nicht mit der Politik des Kremls einverstanden sind. Und Nawalny ist damit der erste Vertreter der neuen russischen Opposition, der sich wirklich auf eine breite Basis stützen kann. Die Frage ist nur, was der Kreml ihn damit anfangen lässt. Denn der charismatische Putin-Gegner steht mit einem Bein im Gefängnis. In einem politischen Schauprozess wurde Nawalny wegen Unterschlagung zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Revisionsverfahren läuft. In der Öffentlichkeit wird bereits heftig debattiert: Scheuen sich die Mächtigen, einen so populären Oppositionsvertreter einzusperren - oder werden sie gerade auf einer Gefängnisstrafe beharren, um einen gefährlichen Gegner aus dem Weg zu räumen? Die Vertreter des Putin-Systems können jedenfalls nicht mehr davon ausgehen, eine Wahl ohne große Manipulationen leicht zu gewinnen.
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