Bielefeld (ots) - Nach dem gescheiterten Versuch des Detmolder Weidmüller-Konzerns, den Explosionsschutzexperten R. Stahl zu übernehmen, bleiben viele Fragen, wenige Antworten - und ein Imageschaden für eine Branchengröße aus OWL. Wie nur konnte das Unterfangen nach Vorgesprächen mit Stahl-Vertretern so aussichtslos enden? Bei Besitzverhältnissen mit der Mehrheit in Familienhand war die besonders sensible Situation von vornherein klar. Aus diesem kleinen Kreis hätte sich mindestens ein Anteilseigner von einem nennenswerten Aktienpaket trennen müssen. Es ist kaum vorstellbar, dass sich Weidmüller ohne ein klares Signal blauäugig nach vorne gewagt hat. Was also ist passiert? War die Familienbande oder der Druck der Belegschaft am Ende stärker als die Überzeugung von einer guten Lösung? War der Preis zu niedrig, den die Detmolder noch aufgestockt hatten? Nur Eingeweihte wissen, was wirklich abgelaufen ist. Weidmüller will den Blick nur noch voraus richten. Ob sich der Familienkonzern auf dem Weg zum Ziel der Umsatzmilliarde noch einmal auf einen Übernahmepoker einlässt? Abwarten!
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