Bielefeld (ots) - Den Niederländern haftet der Ruf an, sparsam zu sein. Aber nicht einmal preisbewussten Sauerland-Urlaubern dürfte die Pkw-Maut nach jetzigen Planungen weh tun. Zehn Euro für zehn Tage, 20 Euro für zwei Monate. Diese Summen sind beim Après-Ski schnell an den Wirt gebracht. Warum die ganze Ferienregion Winterberg bereits jetzt gegen die Maut auf dem Zaun ist, hat vor allem einen Grund: Es soll erst gar nicht der Eindruck entstehen, man würde sich mit der Sache Dobrindts gemein machen. Es geht um die Außenwirkung: Seht her, wir heißen euch willkommen, euer Besuch ist uns etwas wert. Die Touristiker im Sauerland verfolgen genau, wie in einem ihrer wichtigsten Märkte die Maut-Pläne ankommen. Nämlich gar nicht. Viele Niederländer empfinden es als feindlichen Akt, dass sie für die Benutzung der Straßen in Deutschland zahlen sollen, die Gastgeber aber nicht. Gastfreundschaft sieht anders aus. Die Summe spielt da eine untergeordnete Rolle, es geht ums Prinzip. Deshalb strecken die Sauerländer bereits jetzt die Fühler gen Westen aus, um die Wogen zu glätten. Ein kluges Signal.
OTS: Westfalen-Blatt newsroom: http://www.presseportal.de/pm/66306 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_66306.rss2
Pressekontakt: Westfalen-Blatt Nachrichtenleiter Andreas Kolesch Telefon: 0521 - 585261
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.