Düsseldorf (ots) - Die Präsidenten Frankreichs und Deutschlands appellieren an die Bürger, aus der blutigen Geschichte Europas die richtigen Lehren zu ziehen. Sie mahnen künftige Generationen zur Friedenspflicht. Zu groß war der Aderlass, den der Kontinent während des letzten Jahrhunderts in zwei Weltkriegen erlitten hat. Francois Hollande und Joachim Gauck forderten im Elsass beim Gedenken zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren eindringlich Friedensbewahrung. Das ist kein pflichtschuldiges Lippenbekenntnis, sondern angesichts der Kriege in Nahost, der Ukraine oder Libyen ein moralisch wichtiger Appell. Es gab und gibt Konflikte, die sich nicht militärisch, sondern nur politisch lösen lassen. Notwendig für Frieden ist Kompromissbereitschaft, die von allen Beteiligten Abstriche an eigenen Maximalforderungen verlangt. Europa hat sich nach den Weltkriegen mühsam zusammengerauft. Dieser Prozess hat sich gelohnt, er ist aber nie abgeschlossen. Dieses neue Europa muss täglich gegen Verblendung, Rassismus und billigen Populismus verteidigt werden.
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