Hagen (ots) - Der rasante Anstieg psychischer Erkrankungen wird für das Gesundheitssystem zu einem drängenden Problem. Bereits jede fünfte Reha-Maßnahme geht auf eine kranke Psyche zurück. Und bei Krankschreibungen liegen psychische Probleme hinter Rückenschmerzen auf Platz zwei der häufigsten Erkrankungen. Eine bessere Diagnostik und die gestiegene Bereitschaft der Patienten, professionelle Hilfe zu suchen, sind positive Ansätze. Entscheidend aber bleibt eine gezielte Ursachenforschung, warum so viele Menschen krank werden. Die kranke Psyche wird auch finanziell zur gewaltigen Belastung für die Sozialsysteme. Die Hoffnung der Ministerin auf einen Kulturwechsel in der Arbeitswelt, also weg vom "Höher, Schneller, Weiter", wird sich bald nicht erfüllen. Aber die Tatsache, dass für unsere Kinder das Handy rund um die Uhr zum ständigen Begleiter geworden ist, muss alle aufwühlen. Die Erkenntnis, dass viele körperliche Erkrankungen psychische Ursachen haben, ist in der Forschung lange bekannt. Was fehlt, sind gangbare Ansätze zur Entschleunigung. Der Mensch ist keine Maschine. Übermäßiger Stress und anhaltende Erschöpfung von Mitarbeitern werden auf Dauer die Produktivität im Betrieb ganz sicher nicht steigern.
OTS: Westfalenpost newsroom: http://www.presseportal.de/pm/58966 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_58966.rss2
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.