Düsseldorf (ots) - Bei der Güterzugstrecke "Eiserner Rhein" ringt die Politik seit Jahren um den Trassenverlauf. Bislang sind alle Pläne am massiven Widerstand der Anwohner gescheitert. Dass die Politik trotzdem weiterkämpft, liegt am heute schon überlasteten Netz: Während die Bahn bei der Sanierung ihrer Gleise und Brücken kaum vorankommt, drängen immer mehr Menschen und Waren auf die Schiene. Und dann will NRW auch noch Logistik-Drehscheibe Europas werden. Diese Hoffnung auf neue Jobs und mehr Wohlstand ist ohne zusätzliche Verkehrswege nicht umsetzbar. Trotzdem ist auch der Widerstand verständlich. Verkehrslärm macht krank. Deshalb kann der Ausbau der Infrastruktur nur gelingen, wenn gleichzeitig mehr für den Lärmschutz getan wird. Der technische Fortschritt war gerade in diesem Bereich in den vergangenen Jahren enorm. Aber die neuen Lösungen sind teuer und kommen kaum zum Einsatz. NRW vernachlässigt den Lärmschutz. Das ist ein schwerer strategischer Fehler. Die Blockade-Kosten durch Anwohnerproteste sind auf Dauer teurer als Lärmschutz. In einem dicht besiedelten Gebiet wie NRW kann der Verkehr nur wachsen, wenn der Gesundheitsschutz der Anwohner ernst genommen wird.
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