Düsseldorf (ots) - Seit Jahrzehnten versucht die NRW-Landesregierung - egal, ob von der SPD oder der CDU geführt -, das Ruhrgebiet zu sanieren. Es gibt Fortschritte, aber gleichzeitig ist der Abstand zu den wirtschaftlich erfolgreichen Regionen in Süddeutschland, aber auch etwa zum Rheinland, gewaltig. Das Ruhrgebiet schafft es trotz oder gerade wegen der Fördermilliarden nicht, seine einstige Führungsrolle wieder zu erlangen. Der Förder-Vorstoß der Ruhrgebietsunternehmen geht nun wieder in eine ähnliche Richtung. Nur ist dieses Mal nicht das Land, sondern der Bund gefragt. Der Initiativkreis Ruhrgebiet will, dass die Sanierung des Reviers ähnlich wie der Aufbau Ost eine gesamtstaatliche Aufgabe wird. Einzelne Forderungen sind durchaus berechtigt. Das Revier braucht Investitionen in seine vernachlässigte Infrastruktur. Ansonsten wäre es besser, nach den Hürden zu suchen, die es neuen Firmen so schwer machen, in eine führende Rolle hineinzuwachsen. Denn den Wandel können allein die Menschen des Reviers herbeiführen, nicht die Politik.
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