Düsseldorf (ots) - Da gibt es nichts zu deuteln: Der Heilige Martin war ein Mann. Wenn also bei den Martinszügen dieser Tage zunehmend Frauen in die Rolle des Wohltäters schlüpfen, ist das eine Fälschung der historischen Überlieferung. Aber eine, die allein der Not geschuldet und kein Zeichen einer skurrilen Neuschreibung ist. Denn es fehlt an männlichen Reitern, die beim stimmungsvollen Schauspiel der Mantelteilung sattelfest mitwirken können. Theologisch heikel ist das aber nicht. Denn alle spielen doch im Umzug für ein paar Stunden nur eine legendenhafte Rolle. So muss ja auch kein Sankt-Martin-auf-Zeit den Beweis eines supertugendhaften Lebens erbringen. Martin aber ist wichtig, als Mann des Aufbruchs und der Tat, als einer, der zaudert und erst bekehrt werden muss. Auch die Umzüge sind mit ihrer Folklore wichtig, weil oft nur auf diesem Wege Ideale eines christlichen Lebens volksnah vermittelt werden können. Und dass Martin als Bischof von Tours ein Geweihter wurde, macht kaum etwas: Zur Zeit der Mantelteilung diente er noch als römischer Soldat.
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