Düsseldorf (ots) - Auf dem Grünen-Parteitag in Hamburg haben sich die gemäßigten Realo-Politiker gegen die Parteilinken auf ganzer Linie durchgesetzt. Der Protagonist der pragmatischen Realpolitik, Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann, wurde für seine Zustimmung zum Asylkompromiss im Bundesrat von den Parteilinken zwar heftig kritisiert, von der Mehrheit der Grünen jedoch gestützt. Kretschmann ist die zurzeit stärkste Figur bei den Grünen. Das zeigte sich auch daran, dass keiner aus der Führungsriege mehr Applaus erhielt als er. Die Grünen wollten unbedingt ein Bild der Geschlossenheit abgeben, und das ist ihnen gelungen. Der Preis dafür war, dass Konflikte, etwa über die Steuerpolitik, ausgespart oder unter den Teppich gekehrt wurden. Sie dürften bald wieder aufbrechen. Auch litt unter dem Harmoniebedürfnis die Attacke auf den Gegner, die fast vollständig ausblieb. Der Begriff "große Koalition" fiel in Hamburg selten, ein Armutszeugnis für eine Oppositionspartei. Die Grünen regieren bald in acht Ländern mit der CDU oder der SPD. Das kann Beißhemmungen verursachen.
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