Düsseldorf (ots) - Der NRW-CDU ist in Krefeld etwas gelungen, was in der bei Personalfragen zu Autorität und Proporz neigenden Partei selten ist: eine Überraschung. Der fleißige Innen-Politiker Günter Krings hat den bekannten Bundesminister und Merkel-Vertrauten Hermann Gröhe im Kampf um den Bezirksvorsitz Niederrhein geschlagen. Gegen den Willen der Berliner Parteiführung. Die Wahl Krings' ist, bei allem Respekt für den im Dickicht der Gesundheitspolitik souverän agierenden Gesundheitsminister, ein gutes Signal. Niemand sollte schon vor einer Wahl gewählt sein. Merkel hat nun ein Problem. Ihr Minister darf bei den Präsidiumswahlen der Bundes-CDU nicht erneut verlieren. Mit Jens Spahn, Karl-Josef Laumann und Gröhe wollen allerdings drei NRW-Politiker in das höchste Gremium, nur zwei dürften es schaffen. Gröhe hat die Kanzlerin, Spahn die Jugend- und Mittelstandsvereinigungen, Laumann den Arbeitnehmerflügel hinter sich. Die Wahl ist eine mögliche Denkzettelwahl für Delegierte, die mit Merkels Politik in der großen Koalition unzufrieden sind. Das könnte gefährlich für die Regierungsmitglieder Gröhe und Laumann werden.
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