
Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle des Bundes, Christine Lüders, sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Anonymisierte Bewerbungsverfahren sind ein ganz wichtiges Instrument für Chancengleichheit im Bewerbungsprozess. Kein Arbeitgeber kann es sich leisten, in Zeiten des Fachkräftemangels Bewerbende auszuschließen. Ich kann nur jeder Institution raten - ob Unternehmen oder öffentlicher Einrichtung: Probieren sie das anonymisierte Bewerbungsverfahren aus und überzeugen Sie sich von den Vorteilen." Merkel selbst hat in ihrer Video-Botschaft am Wochenende Diskriminierungen von Einwanderern durch Firmen beklagt. Von anonymen Bewerbungen hält die CDU-Chefin jedoch nichts. Die Integration junger Migranten in den Arbeitsmarkt wird Schwerpunkt des Gipfels sein.
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