Düsseldorf (ots) - Die Länder der Welt müssen sich entscheiden. Sind sie bereit, knapp zwei Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung aufzubringen, um die Klima-Erwärmung auf zwei Grad zu beschränken? Mit diesem Einsatz lässt sich eine Klimakatastrophe verhindern. Oder vertagen sie endlos alle bindenden Beschlüsse und lassen verheerende Verwüstungen an küstennahen Regionen zu? Die Klima-Diplomatie ist in eine Sackgasse geraten. Über die Frage, wer welche CO2-Mengen einsparen soll, ist ein heftiger Konflikt zwischen Industrie- und Entwicklungsländern entstanden. Dabei werfen die noch nicht so weit entwickelten Länder den reichen Staaten des Nordens vor, sie würden dem Süden den Aufholprozess nicht gönnen. Doch das trifft nicht das Problem. Es geht zuerst um einen wirkungsvollen Mechanismus, die klimaschädlichen Gase zu vermindern. Dann folgt die Verteilung der Lasten. Der Klima-Gipfel in Lima hat den umgekehrten Weg gewählt und scheint das Ziel nun zu verfehlen. Das ist ein Armutszeugnis für die Politik und könnte sich noch bitter rächen.
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