Düsseldorf (ots) - Die CDU fordert die Landesregierung auf, die zum Verkauf stehende WestLB-Sammlung für NRW zu sichern - und notfalls mit 28 Millionen Euro Steuergeld freizukaufen. Natürlich wird die Regierung das erst einmal ablehnen. So sind die Spielregeln der politischen Folklore. Trotzdem schafft die CDU mit ihrem Antrag Fakten. Denn nach anfänglichem Zögern sucht die Landesregierung ja inzwischen selbst nach Wegen, um die Sammlung im Land halten zu können. Sie hat aber keine Idee für die Finanzierung. Den CDU-Vorschlag abzulehnen, ohne einen besseren präsentieren zu können, verbietet sich. Die klare CDU-Position zwingt Rot-Grün also zum Erhalt der Sammlung um jeden Preis. Gelingt das nicht, stehen SPD und Grüne als Banausen da - und die CDU lässt sich als verhinderter Kunstretter feiern. Das Thema Kunstverkauf ist etwa vier Monate alt. In dieser Zeit hatte die Landesregierung nicht eine Sekunde lang die Initiative. Und auch jetzt treibt die CDU sie wieder vor sich her. Gründlicher kann man ein Thema gar nicht verstolpern.
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/pm/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.