Düsseldorf (ots) - Es irritiert, wie sich Griechenlands Regierung verhält: Erst am Freitag segnete der Bundestag die weitere Unterstützung ab - schon am Wochenende redete Regierungschef Tsipras erneut vom Schuldenschnitt und sein Finanzminister Varoufakis davon, dass die Reformzusagen nicht so konkret gemeint seien, wie sie mancher in Nordeuropa versteht. Teilweise kann dennoch Entwarnung gegeben werden. Es zählen Taten statt Worte. Das hat Bundesfinanzminister Schäuble gestern unterstrichen. Falls die linke Syrizia-Partei die Basis mit lockeren Sprüchen beruhigen muss, kann die EU das wegstecken, sofern doch Reformen kommen. Gleichzeitig relativiert Athen plötzlich selbst seine Forderungen. Es gehe eher um intelligentes Umstrukturieren als um einen echten Schuldenschnitt, sagt Varoufakis. Ehrlicherweise müsste er ergänzen, dass Europa diesen Weg seit Jahren mit Athen geht: Die Zinsen sind extrem niedrig, die Zahlungsziele sehr spät gesetzt - das ist fast schon ein Schuldenschnitt. Dass dieser Weg im Gegenzug für wirkliche Reformen weiter gegangen wird - das ist denkbar.
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