Bielefeld (ots) - Der Besuch der Bundeskanzlerin bei der neuen EU-Kommission ist niemals Routine. Egal, ob es sich um Hilfen für die Ukraine, Sanktionen gegen Russland oder das Freihandelsabkommen TTIP mit den USA dreht - ohne die Unterstützung Berlins geht bestenfalls wenig. Umso wichtiger war das grundsätzliche Bekenntnis Merkels zu den Gesprächen mit Washington. Dass der öffentliche Widerstand bereits zu einem Tsunami geworden ist, obwohl bisher noch kein Wort des künftigen Vertrages geschrieben wurde, ärgert beide Seiten. Gegen die Gerüchte über alle möglichen Teufeleien, die das Abkommen enthalten könnte, scheint man kaum noch anzukommen. Da tat es den Kommissaren gestern erkennbar gut zu hören, dass Deutschland auf ihrer Seite steht und den eingeschlagenen Kurs gutheißt. Auch wenn beide höchst unzufrieden damit sind, dass die USA nach nunmehr acht Verhandlungsrunden immer noch nicht klar gesagt haben, welche Inhalte sie eigentlich haben wollen. Für solche substanziellen Gespräche wird es jetzt Zeit, damit das Gerede über Chlorhühnchen und Gen-Food endlich aufhört.
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