Bielefeld (ots) - Eines vorweg: Haare, offen getragen, sind nicht nur ein Zeichen von Freiheit, sondern - meiner Meinung nach - auch schön. Aber natürlich kann diese persönliche Einschätzung nicht Grundlage für die Justiz sein. Das Verfassungsgericht konnte wohl nicht anders, als ein generelles Kopftuchverbot in Schulen abzulehnen. Sonst hätte es auch ein Verbot christlicher Ordenstrachten erlauben müssen. Dennoch hilft das Karlsruher Urteil nicht weiter. Im Gegenteil: Es hält den Streit aufrecht und verlagert ihn ausgerechnet in die Klassenzimmer. Denn ein Kopftuchverbot bleibt ja möglich - wenn der Schulfrieden gefährdet wird. Nicht berücksichtigt wurde, dass viele Frauen den Kopf nicht ganz freiwillig verhüllen. Da gibt es Forderungen der Gemeinde. Und da gibt es den Druck der Familie. Natürlich spielt das Vorbild der Lehrerin eine Rolle - besonders dann, wenn der Anteil muslimischer Schüler in der Klasse besonders hoch ist. Daher der Appell: Frauen, zeigt eure schönen Haare! Duldet nicht, dass man eure Freiheit einschränkt! Frau kann sich auch ohne Kopftuch züchtig kleiden, wie es der Koran verlangt.
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