Düsseldorf (ots) - Nach zwölf Jahren scheint endlich ein Durchbruch im Streit um das iranische Atom-Programm erreicht. Eine gute Nachricht, die allerdings im Konjunktiv formuliert werden muss. Zum einen ist das Abkommen, das den Bau von iranischen Nuklearwaffen verhindern soll, noch längst nicht ausverhandelt. Beim Feilschen ums Kleingedruckte könnte der Deal immer noch platzen. Zum anderen sind die politischen Widerstände weiter riesig - im US-Kongress, aber auch in Teheran, wo die Hardliner das Abkommen als Unterwerfung gegenüber dem "großen Satan" USA empfinden. Deswegen darf jetzt nicht gepfuscht werden. Der Deal mit dem Iran muss sich strikt überwachen lassen, und es muss sichergestellt sein, dass die Sanktionen bei einem Verstoß automatisch wieder greifen. Zu häufig hat der Iran geblufft, als dass man ihm blind vertrauen dürfte. So argumentieren jene, die wie Israels Premier Benjamin Netanjahu jeden Vertrag mit Teheran für Teufelszeug halten. Aber was wäre die Alternative? Ein Präventivkrieg? Nein, das Abkommen hat eine Chance verdient.
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