
Vermutlich tut sie das. Doch das ist nur ein Aspekt der Kritik an dem umstrittenen Gesetz. Denn es nutzen ja nicht nur Mütter Betreuungsgeld, die sich liebevoll um ihren Nachwuchs kümmern. Viele Familien wollen die 150 Euro abgreifen, deren Kinder von einem Kitabesuch mehr profitieren würden. Vor allem aber macht das Betreuungsgeld die 1,6 Millionen Alleinerziehenden wieder einmal zu den Verlierern der Familienpolitik. Diese können zum Beispiel kein Ehegattensplitting geltend machen. Umgekehrt bleiben im Betreuungsgeld-Etat rund 100 Millionen Euro jährlich mangels Nachfrage übrig. Unabhängig von der Karlsruher Entscheidung sollten damit unbedingt jene Mütter und Väter entlastet werden, die es sich gar nicht leisten können, über "Herdprämien" nachzudenken.
OTS: Westfalenpost newsroom: http://www.presseportal.de/pm/58966 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_58966.rss2
Pressekontakt: Westfalenpost Redaktion Telefon: 02331/9174160
© 2015 news aktuell