Düsseldorf (ots) - Haben wir einen "Abgrund von Landesverrat" im Land? Wohl nicht. Was wir haben, ist eine leicht erregbare Opposition im Bundestag. Es sind Wonnen der Empörung, in denen sie schäumend badet, sobald die Stichwörter NSA, BND, Kanzleramt fallen. Wir haben es wohl mit einem Exzess in Hilfsbereitschaft unseres nie überschätzten Auslands-Spähdienstes gegenüber der großen US-Geheimdienstschwester zu tun, die man nie unterschätzen darf im Willen, das Wort Recht notfalls ganz klein zu schreiben. Der Drang der NSA, mit Hilfe des BND nicht nur Terroristen aufzuspüren, sondern auch Wirtschaftsspionage in Europa zu betreiben, war dem Kanzleramt seit 2008 bekannt. Das klang vor kurzem anders. So haben wir Deutsche uns Kanzler Schröders gewagtes Bekenntnis zur "uneingeschränkten Solidarität" mit den USA nach dem "11. September" nicht vorgestellt. Europa muss endlich laufen lernen, seine Streitkräfte und Dienste stärken. Dann erst wird es der im Prinzip befreundeten Weltmacht selbstbewusst und nicht allzu gutgläubig assistieren können.
OTS: Rheinische Post newsroom: http://www.presseportal.de/pm/30621 newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_30621.rss2
Pressekontakt: Rheinische Post Redaktion Telefon: (0211) 505-2621
Sie erhalten auf FinanzNachrichten.de kostenlose Realtime-Aktienkurse von und .
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.
Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen,
bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen
Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu
verstehen sein kann.