Düsseldorf (ots) - Die EU wird zu Recht kritisiert, wenn sich Brüssel in Dinge einmischt, die sich in den einzelnen Mitgliedstaaten viel besser regeln lassen. Das Flüchtlingsproblem dagegen können wir nur gemeinsam bewältigen. Bislang nehmen nur fünf von 28 EU-Staaten, darunter Deutschland, drei Viertel der Flüchtlinge auf. Deswegen ist die Quotenregelung, die die EU-Kommission jetzt vorgeschlagen hat, eine gute Sache. Sie kann zu einer gerechteren Verteilung der Lasten führen, zumal neben der Größe der Länder auch deren wirtschaftliche Lage berücksichtigt wird. Einige Staaten leisten trotzdem heftigen Widerstand. Und in Wahrheit befürwortet ja auch die Bundesregierung eine Quoten-Regelung erst, seit die Zahl der Asylanträge in Deutschland massiv angestiegen ist. Zuvor hatte man die Mittelmeerländer mit dem Ansturm gern allein gelassen. Nun scheint es wenigstens so, als wolle sich Europa dem Problem endlich stellen. Eine bessere Verteilung der Flüchtlinge ist dabei das eine. Die Bekämpfung der Fluchtursachen und das Vorgehen gegen die kriminellen Schlepper gehören aber auch dazu.
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