Düsseldorf (ots) - Das Handwerk wirbt selbstbewusst: Man sei die Wirtschaftsmacht von nebenan, heißt es auf Plakaten. Doch dass die Zahl der Meister im Kammerbezirk Düsseldorf gesunken ist, zeigt, dass die Botschaft bei jungen Leuten nicht ankommt: Immer weniger Schulabgänger entscheiden sich für eine Ausbildung im Handwerk- und daran trägt die Politik eine Mitschuld. Jahrelang war es erklärtes Ziel, die Zahl der Studienanfänger zu steigern. Mit Erfolg: 2015 könnten erstmals mehr Menschen ein Studium beginnen als eine Ausbildung. Politisch mag die Akademisierung gewollt sein, sinnvoll ist sie nicht. Deutschland stünde nicht so gut da, wenn es allein das Land der Dichter und Denker wäre. Bei der Meisterfeier gestern in Düsseldorf sagte Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD), selbst Jurist, er sei sicher, dass Handwerker das Land mehr voranbrächten als hochschulgebildete Juristen. Das war Schmeichelei, ist aber trotzdem wahr: Auch in einer digitalisierten Welt müssen Produkte hergestellt, eingebaut werden. Auch dafür braucht es kluge Köpfe - gerade im Industrieland Deutschland.
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