
Im Umgang mit der Bielefelder Kunsthalle wird jetzt ein neuer Weg sichtbar: Der Mäzen öffnet den Geldbeutel, und der Bürger bekommt freien Zugang zur Kunst. Freilich bleibt es eine individuelle Aufgabe, sich das, was der Künstler zu sagen hat, selbst zu erarbeiten. Aber eine Barriere ist gefallen.
Sowohl die Möglichkeit, sich in kulturellen Kategorien zu artikulieren, als auch das Verständnis für den künstlerischen Ausdruck - beides droht zu veröden. Das Projekt ist eine soziale Aktion der Avantgarde zur rechten Zeit, die in Euro und Cent nicht aufzuwiegen ist. Es ist ein Angebot an die Gesellschaft. Nur zugreifen muss jeder selbst.
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