Düsseldorf (ots) - Zum erneuten Vorstoß der Jungen Union für eine Kinderlosen-Abgabe zunächst dies: "Schnell fertig ist die Jugend mit dem Wort, das schwer sich handhabt, wie des Messers Schneide" (Schiller). Es stimmt, was Familienministerin und Mutter Kristina Schröder 2012 sagte: Es sei vernünftiger, Kinderwünsche zu befördern, statt Kinderlosigkeit zu bestrafen. Das Gute an dem Vorstoß ist, dass er Artikel 6 der Verfassung unterstreicht: "Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung." Und dass Jüngere die politisch Verantwortlichen zu Recht bedrängen, die haarsträubend niedrige deutsche Geburtenrate zum Großthema zu machen. Wenn sich in einem Sonntagsblatt ein gewollt kinderloser Mann mit Partnerin brüstet, er habe nichts gegen Kinder, sie seien ihm nur egal - dann ist das Ausdruck sowohl von Selbstbestimmung als auch von Wohllebe-Egozentrik. Und wenn ältere Ladies vor kurzem einer jungen Kollegin den ganz natürlichen Kinderwunsch madig zu machen versuchten, ist das erbärmlich zukunftsvergessen.
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