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15.149 Kinder wurden 2011 in Hamburg eingeschult. Sie starteten mit großen Schultüten und voller Vorfreude auf die Schule. Heute sind diese Schulanfänger von einst im vierten Schuljahr. Nicht bei allen ist die Freude geblieben.
Die Unterrichtsanforderungen werden im vierten Schuljahr komplexer. Lernprobleme fallen dadurch auf. Auch Zensuren oder andere Bewertungen sind ein Signal. Vor allem Lernprobleme, die durch eine Lese-Rechtschreib- und/oder Rechenschwäche verursacht werden, zeigen sich häufig in diesem Schuljahr. Trotz normaler Intelligenz schaffen es diese Kinder nicht, ausreichend lesen, schreiben und rechnen zu lernen. Rund zehn Prozent aller Schülerinnen und Schüler eines Jahrgangs sind davonbetroffen. Unter den Viertklässlern von heute sind das ca. 1.500 Kinder.
Sylke Kinne-Resech, Leiterin der Duden Institute für Lerntherapie in Hamburg, ist Expertin auf dem Gebiet der Lese-Rechtschreib- und Rechenschwäche. Sie betont: "Die ersten Signale zu erkennen, ist enorm wichtig, aber leider werden sie noch oft übersehen. Viele Kinder schleppen sich deshalb über Jahre hinweg von Zeugnis zu Zeugnis. Der Leidensdruck ist sehr hoch, und trotz ständiger Nachhilfe ist die Schullaufbahn gefährdet. Beides müsste nicht sein."
Diagnosetage vom 01. bis 15 Juli 2015
Lernschwierigkeiten in Mathematik oder Deutsch sind nicht nur eine Frage der Übung. Vielmehr fehlen häufig wichtige Lernvoraussetzungen, um erfolgreich den Schulstoff bewältigen zu können. So sehen sich viele Kinder mit erheblichen Misserfolgen konfrontiert und haben ihre Lernmotivation und die Freude am Fach verloren. Wenn Kinder extreme Schwierigkeiten in Deutsch oder Mathematik haben, kann eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) oder Rechenschwäche (Dyskalkulie) vorliegen. In einer dreistündigen Diagnose erfassen wir die möglichen Ursachen der Lernschwäche, den Entwicklungsstand der relevanten Lernvoraussetzungen und den fachlichen Lernstand ihres Kindes. Im Vorfeld haben Sie die Möglichkeit, in einem kostenfreien Beratungsgespräch die Problemsituation Ihres Kindes zu schildern und sich über die Einzelheiten unseres Konzepts und unserer Vorgehensweise zu informieren.
Intensivkurse in den Ferien
Vom 03. bis 21. August 2015 bieten die Hamburger Duden Institute Intensivkurse in Deutsch, Mathematik und Englisch an! Ein Intensivkurs umfasst 15 Therapiestunden. Sie werden auf 5 Tage aufgeteilt. Dadurch können die Lerntherapeuten drei Stunden je Tag mit den Kindern oder Jugendlichen intensiv an den Lern-problemen arbeiten. Täglich werden neue Inhalte erarbeitet und in unterschiedlichen Zusammen-hängen angewendet. So erleben die Kinder oder Jugendlichen in kurzer Zeit erste Aha- und Erfolgserlebnisse, die zum weiteren Lernen motivieren. Je nach Bedarf erfolgt der Intensivkurs als Einzeltherapie oder in einem Wechsel zwischen Einzel- und Kleinstgruppentherapie.
Neue Inhalte werden generell in den Einzelstunden erarbeitet. Darüber hinaus wird an einem Projekt gearbeitet, sodass die neuen Kenntnisse und Fähigkeiten gleich umgesetzt werden können. Sehr oft wird dabei ein Produkt von den Kindern und Jugendlichen selbst hergestellt. Die erbrachte eigene Leistung wird damit sichtbar und daher oft voller Stolz mit nach Hause genommen.
Nach jedem Therapietag werden die Eltern über die fachlichen Inhalte und die Lernfortschritte ihres Kindes informiert. Meist stellen sie schon nach dem ersten Tag fest, dass ihre Kinder hoch motiviert in die Therapie gehen. Nicht selten wünschen sich die Kinder eine weitere Intensivtherapie in den nächsten Ferien, weil sie festgestellt haben, dass Lernen, wenn es Erfolg bringt, Spaß macht.
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Pressekontakt: Duden Institute für Lerntherapie Hamburg Frau Trapp Schippelsweg 63f 22455 Hamburg Tel. 040/555 499 12 E-Mail: hamburg@duden-institute.de
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