Frankfurt/Oder (ots) - Auf seiner Facebook-Seite hat der Schauspieler Til Schweiger kürzlich dazu aufgerufen, Flüchtlingen zu helfen. Daraufhin ging ein Shitstorm über ihn nieder. Er werde sich trotzdem weiter äußern, sagte Schweiger. Es gebe zu wenige, die etwas sagen. Stimmt. Wo ist die deutsche Prominenz, die sich angesichts der wachsenden Ausländerfeindlichkeit, der Brandanschläge und Angriffe auf Flüchtlingsheime in Deutschland zu Wort meldet? Wo sind die Schriftsteller, Showmaster, Musiker und Sportler, die sich für Toleranz, Weltoffenheit und letztlich unsere Demokratie einsetzen? "Die Würde des Menschen ist unantastbar", heißt es im ersten Artikel des Grundgesetzes - so genial wie einfach formuliert. Der Zeit seines Lebens politisch engagierte Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll sagte einst: "Einmischung ist die einzige Möglichkeit, realistisch zu bleiben." Wir brauchen viel mehr Realisten. Gerade heute. Und zwar schnell. Wer angesichts der gefährlichen Entwicklung schweigt, macht sich mitschuldig. Vor allem, wenn er eine Stimme hat, die andere hören wollen.
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