Bielefeld (ots) - Donald Trump ist seiner Marke treu geblieben. Wie erwartet zog er alle Aufmerksamkeit auf sich und dominierte die erste Republikaner-Debatte. Dass er inhaltlich nicht viel zu bieten hatte, spielt dabei keine Rolle. Seine Anhänger schätzen »The Donald« nicht wegen kluger Konzepte. Sie teilen die Verachtung für das politische Establishment. Gewiss ließ Trump keine Gelegenheit aus, dieses Sentiment zu bedienen. Ob Mexikaner-Schelte oder Sexismus, für den bizarren Selbstdarsteller und dessen Fans ist die Kritik daran nicht mehr als unangebrachte politische Korrektheit. Deshalb perlen die kritischen Nachfragen an dem Teflon-Kandidaten bisher ab. Die Republikaner mögen ihn wegwünschen, aber Trump wird nicht einfach so verschwinden. Im Gegenteil drohte er offen damit als unabhängiger Bewerber anzutreten, falls ihn die Partei nicht aufstellt. Die zentrale Erkenntnis des denkwürdigen Spektakels von Cleveland bleibt, dass es am Ende relativ egal sein dürfte, wer von den anderen sechzehn Kandidaten sich gegen Trump durchsetzen wird. Bush, Walker, Rubio oder Kasich - solange der blondierte Egomane nicht aufgibt, wird jeder ein Problem haben. Der Milliardär hält bei den Republikanern den Schlüssel zum Weißen Haus in der Hand. Thomas J. Spang
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